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Clara Asscher-Pinkhof
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Clara Asscher-Pinkhof

Clara Asscher-Pinkhof wurde 1896 in Amsterdam geboren. Sie stammt aus einer kinderreichen Familie, wurde Lehrerin und lebte bis 1941 in Groningen.

Infolge der deutschen Besetzung Hollands war sie gezwungen, nach Amsterdam überzusiedeln. Dort unterrichtete sie jüdische Kinder, die öffentliche Schulen nicht mehr besuchen durften und bald den gelben Stern als Erkennungszeichen tragen mussten. Mit einer Gruppe jüdischer Familien, dann nur mit deren Kindern teilte Asscher-Pinkhof den Weg durch die Konzentrationslager bei Drentse, Westerbork, zuletzt Bergen-Belsen.

Durch einen Austausch von Gefangenen und Lagerinsassen im Juli 1944 gelangte sie nach Palästina. Dort arbeitet sie zuerst in einem Kibbuz, später als Lehrerin für Hebräisch in der Erwachsenenbildung. Sie starb 1984 in Kiriat Tivon/Israel.

1962 wurde sie für ihr Buch ›Sternkinder‹ mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch war in Holland bereits 1946 erschienen. In klarer, unpathetischer Sprache ist das Buch der eindrucksvolle Erlebnisbericht des Leidensweges der jüdischen Kinder durch die KZ-Lager, den Asscher-Pinkhof begleitete. Für die deutsche Bearbeitung und Übersetzung schrieb Erich Kästner ein stark beachtetes Vorwort, das den Dokumentarwert des Buches neben den des Tagebuches der Anne Frank stellt.

Kinder- und Jugendbücher (1 Buch)

Clara Asscher-Pinkhof
Sternkinder
Oetinger Taschenbuch
»Sternkinder«: Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert ...
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