Irene Dische
Irene Dische wurde 1952 als Tochter eines Lemberger Biochemikers jüdischer Herkunft und späteren Nobelpreisträgers sowie einer deutschen Ärztin in New York geboren.
Von 1970 bis 1972 arbeitete sie für den bedeutenden Paläoanthropologen Louis Leakey in Ostafrika. Nach ihrer Rückkehr in die USA studierte sie an der Harvard University und veröffentlichte erste Reportagen in amerikanischen Zeitschriften.
Seit Anfang der achtziger Jahre lebt und schreibt Irene Dische vorwiegend in Berlin und Rhinebeck/USA. Ihr literarisches Debüt, der Erzählungsband ›Fromme Lügen‹ in der ANDEREN BIBLIOTHEK von Hans Magnus Enzensberger (1989), wurde von der Kritik begeistert gefeiert und war national wie international ein großer Erfolg. Seitdem finden Irene Disches Geschichten, aus dem Englischen übersetzt, oft zuerst in deutscher Sprache Verbreitung.
1993 veröffentlichte Irene Dische mit ›Ein fremdes Gefühl oder die Veränderungen über einen Deutschen‹ ihren ersten Roman.
Im Jahr 2000 trat sie mit ›Ein Job‹ als Thriller-Autorin hervor, und auch als Librettistin ist sie bereits in Erscheinung getreten.
1986 drehte Irene Dische 1986 den vielbeachteten Dokumentarfilm ›Zacharias‹, der das bewegte Leben des Vaters der Autorin zum Thema hat: Zacharias Dische, geboren in Lemberg, aufgewachsen in Wien, Flüchtling in Frankreich emigrierte nach New York, wo er als Philosoph und Naturwissenschaftler arbeitete.
Mit ihrem Roman ›Großmama packt aus‹ gelang ihr 2005 der große Durchbruch: über 600.000 verkaufte Exemplare.
»Irene Dische mustert unsere verrückte Welt mit einer eigenartig geschliffenen Linse, die immer wieder neue Details heranholt, schmerzhaft nah, schmerzhaft genau.« Martin Ebel in der ›Hannoverschen Allgemeinen Zeitung‹










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