Ingo Schulze
Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, studierte Klassische Philologie in Jena. Bis 1990 war er als Dramaturg am Landestheater Altenburg engagiert, später in einer Zeitungsredaktion tätig. Es folgte ein längerer Aufenthalt in St. Petersburg.
Seit 1993 lebt Ingo Schulze als freier Autor in Berlin und wurde seitdem vielfach ausgezeichnet: Für die in und um St. Petersburg spielenden Erzählungen »33 Augenblicke des Glücks« (19129) erhielt Schulze 1995 den Alfred-Döblin-Förderpreis, den Ernst-Willner-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs sowie den aspekte-Literaturpreis.
1998 folgte sein Roman »Simple Storys« (12702), 2005 der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Neue Leben« (13578). 2007 wurde Schulze für seinen Erzählungsband »Handy« (13811) mit dem Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Mit seinem 2008 erschienener Roman »Adam und Evelyn« (13876) war Ingo Schulze erneut für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Seine jüngsten Werke sind der für die Taschenbuchausgabe aktualisierte Essayband »Was wollen wir« (13990), mit dem Schulze sich als genauer Beobachter des politischen, gesellschaftlichen und literarischen Geschehens in der BRD erweist, sowie der während eines Aufenthalts in der Villa Massimo in Rom geschriebene Band »Orangen und Engel«.

























