Alle unsere frühen Schlachten von Javier Marías
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Aus dem Spanischen von Alexander Dobler und Catalina Rojas Hauser
144 Seiten
ISBN 978-3-423-13010-3
April 2002
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Javier Marías

Alle unsere frühen Schlachten

Ein literarisches Kleinod

Faszinosum Fußball: Vieles, so Marías, wechselt man heutzutage, den Beruf, die Frau oder den Mann, die Automarke - aber nicht den Fußballverein. Javier Marías begeistert sich für Fußball, und Real Madrid ist sein Verein. Seit vielen Jahren schreibt der renommierte Schriftsteller für verschiedene Zeitungen Glossen und Essays zum Geschehen rund um den Ball. Nicht nur über die kickende Gesellschaft läßt er sich darin aus, vielmehr handeln sie von allem, was die menschliche Seele berührt: von Liebe und Leidenschaft, von Edelmut und Gerechtigkeit, von Neid, Mißgunst und euphorischer Siegeslaune.

Der Marías-Leser erfährt hier womöglich mehr über die Leidenschaften des Autors als in jedem seiner Romane. »Selbst wenn man kein tieferes Interesse für Fußball hegt, hat dieses Buch schon fast Offenbarungscharakter. Auch Nichtfußballfreunde verstehen plötzlich, warum das Geschehen auf dem Spielfeld und davor und danach und drum herum solche Gefühle freisetzt.« (Katharina Döbler in der ›Zeit‹)

Für die erweiterte Taschenbuchausgabe wurden vier der Texte erstmals ins Deut-sche übersetzt, einer davon erscheint damit überhaupt zum ersten Mal in Buch-form. Illustriert ist der Band mit Fußballsammelbildchen aus dem Privatbesitz des Autors.
Autorenporträt
Javier Marías, 1951 in Madrid geboren, gilt als einer der interessantesten Schriftsteller des heutigen Spaniens. Seit seinem...
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News
18. März 2011
Javier Marías erhält den Österreichischen Staatspreis für Europä
Javier Marías, spanischer Romancier und Essayist, erhält den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 2011. Die Jury befand, dass sich in Marias' Werken, “die Reflexion über die abgründige Menschennatur mit dem Nachdenken über Moral, Geschichte und Politik verbindet. Seine hybriden Roman-Gebilde sind zugleich metaphysische Epen und moralische Tiefenbohrungen“. Der Preis wird seit 1965 für ein literarisches Gesamtwerk verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert.
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