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Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur von Esther Vilar
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416 Seiten
ISBN 978-3-423-36134-7
13. Auflage, Januar 2011
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Esther Vilar

Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur

Eine schwungvolle und bissige Polemik, die noch heute zur Diskussion und zum Nachdenken herausfordert.

Auch provokante Bücher können zu Klassikern werden: Mitten in die Aufbruchsstimmung der Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre platzte Esther Vilar mit ihrer Streitschrift >Der dressierte Mann« und wurde zur Bestsellerautonn. Sie drehte den Emanzipationsspieß um und entlarvte ihre Geschlechtsgenossinnen als hart­gesottene Ausbeuterinnen des Mannes.

Dem »Dressierten Mann< folgten die Bücher >Das polygame Geschlecht« und >Das Ende der Dressur<, in denen sie ihre Gedanken und Beobachtungen weiter­entwickelte. Nur auf den ersten Blick scheint Esther Vilar einseitig Partei für den Mann zu ergreifen. Wogegen sie kämpfte und kämpft, sind Rollen und Klischees, sind die ach so bequemen Ar­rangements zum Vorteil des weiblichen Geschlechts, sind Manipu­lation und Domination, Unfreiheit und Versklavung im Umgang der Geschlechter miteinander. >Das Ende der Dressur< bietet eine hochaktuelle Perspektive: die grundlegende Reform unserer Ar­beitswelt durch Einführung des Eünf-Stunden-Arbeitstags - wo­durch nicht zuletzt der Mann aus seiner selbstverschuldeten Un­mündigkeit befreit werden könnte.

Die Diskussion um Mann und Frau ist heute noch längst nicht beendet; die Frauenbewegung hat zwar Terrain gewonnen, aber noch längst nicht den »neuen Mann« oder die »neue Frau« hervor­gebracht. Eine schwungvoll bissige, polemische Wortmeldung wie die von Esther Vilar vermag auch heute noch Wind in vielleicht wieder neu bornierte Köpfe zu bringen.

Autorenporträt

Esther Vilar ist Argentinierin deutscher Herkunft. Mit vielen ihrer Bücher hat sie Aufsehen erregt. Heute lebt sie...

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