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BRD, A, CH, weitere Infos -
128 Seiten
ISBN 978-3-423-34128-8
1. Auflage, Oktober 2004
- Arno Gruen
Der Kampf um die Demokratie
»Arno Gruen analysiert brillant die Gefahren für demokratische Gesellschaften.« Oberösterreichische Nachrichten
Was empfinden Menschen, die sich nur dann
lebendig fühlen, wenn sie gewalttätig sind? Wie ist es zu verstehen, daß Menschen anderen
gegenüber pathologisch gehorsam sind,
obwohl sie von ihnen zutiefst traumatisiert
oder verletzt wurden?
Der linke und rechte Extremismus, die Gewalt in ihren verstecktesten Formen und der offene Terror gegen andere und sich selbst: Das sind die Endpunkte der Zerstörungsspirale, die sich scheinbar naturnotwendig dreht, ohne angehalten werden zu können. Täter und Opfer leben in einer gefährlichen Symbiose und sind ihr ganzes Leben auf der Suche nacheinander.
Dieser scheinbar unendlichen Kraft zur Zerstörung stellt Gruen die Kräfte zum Leben gegenüber. Erst wenn wir unabhängig, autonom, mitfühlend und liebevoll zu uns selbst sind und so auch anderen begegnen können, kann unser Leben gelingen. Mit dieser Kultur der inneren Autonomie lassen sich demokratische Gesellschaften retten.-
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07. Juli 2010Arno Gruen wird mit dem Loviisa Peace Prize ausgezeichnetDer Loviisa Peace Prize 2010 geht an den Psychoanalytiker und Autor Arno Gruen, verliehen wird der Preis am 7. August 2010 während des Loviisa Peace Forum in Loviisa (Finland). Die Organisatoren des Loviisa Peace Forums weisen auf Arno Gruens lebenslange Beschäftigung mit den Ursprüngen der Gewalt hin. Gruen sieht die Ursache von Gewalt nicht in der Natur des Menschen, sondern in einer Erziehung, die mit Strafe und Belohnung arbeitet und dazu führt, dass Kinder Autoritäten anerkennen, anstatt deren persönliche moralische Entwicklung zu fördern. Kälte, Gewalt und eine Gesellschaft, in der das Selbstwertgefühl vor allem auf Erfolg, Status und materiellen Gewinn basiert, sind die Folge.
Zum ersten Mal wurde der Loviisa Peace Prize im Jahr 1990 verliehen. Frühere Preisträger sind unter Anderen Bischof Laszlo Tökes (Ungarn) und Finnlands Präsidentin Tarja Halonen.



























