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256 Seiten
ISBN 978-3-423-13531-3
Lehrerprüfexemplar
Januar 2007
- Reinhard Jirgl
Die Unvollendeten
Eine sprachlich eindrucksvolle Familiensaga und ein literarisch dichter Roman über Heimat und Exil.
»30 Minuten Zeit mit höchstens 8 Kilo Gepäck pro Person am Bahnhof sich einzufinden diejenigen, die gegen diesen Befehl verstoßen, werden nach den Kriegsgesetzen bestraft.«
Sommerende 1945. Die tschechischen Behörden nehmen ihre Vertreibungen vor, und die deutsche Minderheit flieht aus dem Sudetenland. Vier Frauen die einzigen Mitglieder einer großen Familie, die den Krieg überlebt haben stehen im Mittelpunkt: Johanna, deren Töchter Hanna und Maria sowie die siebzehnjährige Enkelin Anna. Ihre Geschichte der Vertreibung, der Verlust der Heimat, die Entwurzelung und das neue Leben in der Fremde in einem kleinen ostdeutschen Dorf Nahe der Zonengrenze bis in die Gegenwart des Jahres 2002 in Berlin läßt Jirgl auch den Urenkel erzählen. Er trägt zusammen, was ihm Mutter, Großmutter, Großtante und Urgroßmutter erzählt haben, um endlich auch sich selbst zu verstehen.
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09. Juli 2010Reinhard Jirgl erhält den Georg-Büchner-Preis 2010Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2010 an den Schriftsteller Reinhard Jirgl. In seinem Romanwerk von epischer Fülle und sinnlicher Anschaulichkeit hat der Autor ein eindringliches, oft verstörend suggestives Panorama der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert entfaltet. Die Auszeichnung ist mit 40.000 Euro dotiert.
Der Georg-Büchner-Preis wird Reinhard Jirgl auf der Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung am 23. Oktober 2010 in Darmstadt verliehen.



























