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AutorenBibliothek
Daten zu Leben und Werk
im Anhang
Autorenbibliothek
320 Seiten
ISBN 978-3-423-19108-1
März 2007
- Johann Wolfgang von Goethe
Die Wahlverwandtschaften
Goethes unerhörter Liebesroman aus dem Jahre 1809
Zur Erinnerung: Eduard und Charlotte, die bereits in ihrer Jugend ineinander verliebt waren, genießen nun in reiferen Jahren ihren gemeinsamen Ehestand auf einem malerischen Landgut. Auf beider Einladung hin gesellen sich nach einiger Zeit der Hauptmann, ein unverschuldet in Not geratener Jugendfreund Eduards, und Charlottes Nichte Ottilie hinzu. Und nun beginnt das Spiel der wahlverwandten Anziehungskräfte: Gleich chemischen Elementen fühlen sich Eduard und Ottilie, der Hauptmann und Charlotte zueinander hingezogen: Der gedankliche Ehebruch wird deutlich in dem Kind des Paares, das unübersehbar die Züge der beiden Fremden trägt. Während aber der Hauptmann und Charlotte letztlich den sittlichen Geboten gehorchen und entsagen, ist die Leidenschaft von Eduard und Ottilie todbringend.
Diese Geschichte einer tragischen Verwicklung zwischen einem glücklichen Ehepaar, einem guten Freund und einer Nichte »ist das vielleicht vieldeutigste Buch, das Goethe geschrieben hat« (Erich Trunz).
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