Genealogie des Tötens von Reinhard Jirgl
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1. Klitaemnestra Hermafrodit & »Mamma Pappa Tsombi«
2. MER – Insel der Ordnung
3. Kaffer. Nachrichten aus dem zerstörten=Leben
904 Seiten
ISBN 978-3-423-13070-7
September 2002
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Reinhard Jirgl

Genealogie des Tötens

Trilogie

Endlich erscheint Jirgls Trilogie aus dem Untergrund der letzten Jahre der Deutschen Demokratischen Republik. Jirgl, einer der bedeutendsten und unverwechselbarsten Romanciers unserer Zeit, schuf hier ein subversives Meisterwerk aus finsterer Zeit, das seinem Ruf als Meister der sprachmächtigen Prosa voll gerecht wird.

»Ich kann mich nicht darauf verstehn, in der menschlichen Lebenserfahrung die des Todes auszublenden; erst das eine im andern setzt den unverkürzten Wert am Leben und dessen Zukunft. Indes vom Geschrei einer Zukunftsverheißung der Staatssozialisten zur DDR-Zeit bis zum parfümierten Geschwätz der Glücks-Pornographen heute verläuft ein und dieselbe Strecke; jene Isophrene, als Linie gleicher Unverschämtheit, hat von jeher die machtvollen Zeitgeister in Ost und West vereinigt, hierin war Deutschland niemals geteilt.« (Reinhard Jirgl im Nachwort)
Autorenporträt

Reinhard Jirgl wurde am 16. Januar 1953 in Berlin (Ost) geboren. Nach einer Lehre als Elektromechaniker studierte er ab 1971 Elektronik...

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News
09. Juli 2010
Reinhard Jirgl erhält den Georg-Büchner-Preis 2010

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den  Georg-Büchner-Preis 2010 an den Schriftsteller Reinhard Jirgl. In seinem Romanwerk von epischer Fülle und sinnlicher Anschaulichkeit hat der Autor ein eindringliches, oft verstörend suggestives Panorama der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert entfaltet. Die Auszeichnung ist mit 40.000 Euro dotiert.
Der Georg-Büchner-Preis wird Reinhard Jirgl auf der Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung am 23. Oktober 2010 in Darmstadt verliehen.

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