Wo fahren wir hin, Papa?
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Jean-Louis Fournier
Wo fahren wir hin, Papa?
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Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger
Deutsche Erstausgabe
160 Seiten

ISBN 978-3-423-24745-0
Euro
SFR 19,90

1. Auflage, November 2009
Jean-Louis Fournier

Wo fahren wir hin, Papa?

Wer hat schon die Kinder, die er sich erträumt hat?

Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen ›Tim und Struppi‹ geschenkt - aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt - aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.

Der französische Bestseller des Jahres 2008!

»Man sollte dieses Buch nicht nacherzählen. Das würde ihm nicht gerecht werden. Der Einzige, der die richtigen Worte für diese Geschichte finden kann, ist Jean-Louis Fournier.« Le Monde

 
Jean-Louis Fournier
Autorenporträt

Jean-Louis Fournier, am 19. Dezember 1938 in Arras geboren, ist Schriftsteller und Humorist und arbeitet zudem als Regisseur...

Mehr zum Autor
Christine Westermann & Andreas Wallentin, WDR 5 Literaturmagazin
Christine Westermann & Andreas Wallentin, WDR 5 Literaturmagazin, 31.10.2010
»Der gemeinsame Buchtipp (Hier geht's zur Audiodatei
Stefan May, DeutschlandRadio
Stefan May, DeutschlandRadio, 19.11.2009
»Das Buch ist ein unendlich trauriger Text, aber gleichzeitig einer, der lächeln, manchmal sogar auflachen lässt. (...) Selten wohl konnte man bisher in einem Buch Weinen und Lachen so nahe nebeneinander finden, mitunter sogar gleichzeitig. Jean-Louis Fournier ist jedenfalls ein Stück Literatur gelungen, das einzigartig dasteht, zudem gewagt, weil es an einem Rand angesiedelt ist, aber nicht abrutscht, und deshalb viel betulich-bedauerndes Verhalten gegenüber Behinderten als Heuchelei entlarvt.«
ARD - Titel, Thesen, Temperamente, 22.11.2009
»Fournier hat eine Debatte angestoßen über die Frage: Wie darf man schreiben über Behinderte? Dabei wird sein Buch sicher nicht das Schlusswort sein. Aber: Diese Diskussion von einem moralischen Korsett befreit zu haben mit der witzig-bösen und trotzdem liebevollen Beschreibung seiner Söhne - das ist das Verdienst von Jean-Louis Fournier. Und so ist ihm letztlich das gelungen, was er als Geschenk an seine Söhne bezeichnet: Er hat ihnen mit diesem Buch ein Denkmal gesetzt.«
Christine Lecerf, Französisches Buch des Monats, ARTE, 26.11.2009
»Der beißende Humor von Jean-Louis Fournier, in der aktuellen französischen Literatur eine sehr seltene Qualität, macht aus der persönlichen Tragödie ein mit bösem Witz verfasstes Plädoyer für die Kunst, sein Leben in den Sand zu setzen, für das Recht, Kinder zu haben, die "wie niemand aussehen" und Bücher zu schreiben, wie es sie sonst nicht gibt.«
Die Presse am Sonntag, Wien
Die Presse am Sonntag, Wien, 18.10.2009
»[...] eine ungewöhnliche Liebeserklärung eines nicht perfekten Vaters.«
Tilla Fuchs, SR2, BücherLese
Tilla Fuchs, SR2, BücherLese, 20.11.2009
»Jean-Louis Fournier gebraucht den Humor wie ein schmerzlinderndes Mittel, das ihm hilft, auszuhalten und zu verarbeiten, was ihm widerfahren ist.«
Augsburger Allgemeine, 16.01.2010
»Der Franzose Jean-Louis Fournier schildert das Leben mit seinen behinderten Söhnen mit überraschendem Witz und Ehrlichkeit.«
Fritz-Peter Linden, Tierischer Volksfreund, 24.12.2009
»Eine todtraurige Geschichte, aber kein todtrauriges Buch. Sondern eines voller Witz, Wut und Tapferkeit.«
Katharina Schlager, news.de, 03.11.2009
»›Wo fahren wir hin, Papa?‹ ist ein wunderschönes Buch. Ohne Pathos und Falschheit. Eine kleine Rarität.«
Zürcher Unterländer, 30.10.2009
»Fournier erzählt gnadenlos ehrlich, doch auch immer mit einem feinen, augenzwinkernden Humor. Ein Buch, das man gelesen haben muss.«
Inge Zenker-Baltes, Radio Bremen, 25.10.2009
»Jean-Louis Fournier hat ein ganz außergewöhnliches Buch geschrieben – so herrlich gegen den Strich gebürstet, so gar nicht political correct, so tieftraurig, zugleich befreiend ironisch und heiter. Federleicht scherzend setzt er sich über alle Tabus hinweg, ohne jedoch die Schwere und Schicksalsträchtigkeit seines Sujets zu verharmlosen.«
Börsenblatt, 23.07.2009
»Mit knappen, einfühlsamen Worten, manchmal mit dem Versuch, das schwere Leben ironisch zu überhöhen, skizziert Fournier Situationen, in denen Eltern mit ihren behinderten Kindern weitgehend auf sich gestellt sind.«
Buchmarkt, Nr. 6/2009
»Unsentimenal ohne wenn und aber – kein Betroffenheitsbericht, sondern Literatur.«
Meine Familie & ich, Nr. 9/2009
»Pointiert, mit Witz und gleichzeitig sehr berührend.«
Daniela Möhrke, saubereingeschenkt.de, 10.11.2009
»›Wo fahren wir hin, Papa?‹ ist ein herrlich ironisches Buch voll Wortgewalt.«
Kurier am Sonntag, 22.11.2009
»Humor ist des Autors beliebteste Waffe, er weiß sie zu schwingen wie ein Schwert, erzählt brillant lakonischem, dabei hochpoetischem Stil vom kleinen großen schwierigen Leben, einem Leben zwischen Weinen und Lachen, zwischen höchster Verzweiflung und sanfter Zärtlichkeit.«
Regina Tauer, Wetzlaer Neue Zeitung, 01.12.2009
»›Wo fahren wir hin, Papa?‹ ist ein anrührendes Buch.«
Westdeutsche Zeitung, 21.11.2009
»Dank Humor und Ehrlichkeit gelingt Jean-Louis Fournier ein unverkrampfter Blick auf ein schwieriges Thema.«
Mathias Ziegler, Wiener Zeitung, 09.02.2010
»Es sind herzergreifende Worte, mit denen Fournier das Thema Behinderung seiner Leserschaft näherbringt. Ganz ohne Gefühlsduselei.«
Ina Karačić, Zivildienst, April 2010
»Ein ungewöhnliches Buch, das man lesen muss.«
Magnus Reitinger, Weilheimer Tagblatt, 12.05.2010
»Founier ist ein Buch gelungen, das ganz tief eintauchen lässt in das Geheimnis namens Leben.«
monat, Nr. 11/2009
»Er erzählt mit einem Witz, der überrascht und sehr berührt, und mit einer entwaffnenden Offenheit, die sicher einzigartig ist.«
Ursula Czerlinski, Lesart, Nr. 9/2009
»Ein berührendes Buch, das einen hin und herwirft zwischen Gänsehaut und feuchten Augen.«