Ohne Blut von Alessandro Baricco
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Aus dem Italienischen von Anja Nattefort
112 Seiten
ISBN 978-3-423-13416-3
Januar 2006
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Alessandro Baricco

Ohne Blut

Eine Elegie auf das Für u. Wider von Vergeltung.

»Fesselnd bis zur letzten Seite …] Eine brillante Erzählung, die einmal mehr die außergewöhnliche Begabung des Schriftstellers für fantasievolle, filmreife Geschichten unter Beweis stellt.« Marion Schwarzmann in der ›Gießener Allgemeinen‹

Auge um Auge, Zahn um Zahn. Der Krieg ist bereits vorbei, als vier Männer das abgelegene Bauernhaus stürmen, um Manuel Roca hinzurichten. Wie nebenbei erwischt es auch den Sohn, nur die kleine Nina überlebt in ihrem Erdversteck. Zwar wird sie von Tito, dem jüngsten der Killer, entdeckt, doch er schweigt und schenkt ihr damit das Leben.

Jahrzehnte später steht eine schöne alte Dame vor einem Losverkäufer und lädt ihn zu einer Tasse Kaffee ein. Der alte Mann spürt, dass ihn sein Schicksal eingeholt hat, denn seine Kumpane von damals sind allesamt eines unnatürlichen Todes gestorben. Gemeinsam kehren Nina und Tito in die Hölle ihrer Erinnerung zurück und setzen die Vergangenheit zusammen: eine Geschichte aus Tod, Rache, Vergeltung und nicht gelebtem Leben. So lange, bis sich beide fragen: Was bleibt noch zu tun?
Autorenporträt
Alessandro Baricco, geboren 1958 in Turin, studierte Philosophie und Musikwissenschaften. Seit dem sensationellen internationalen Erfolg...
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