Wir sind Utopia. El Greco malt den Großinquisitor
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Stefan Andres
Wir sind Utopia. El Greco malt den Großinquisitor
Zwei Novellen
144 Seiten

ISBN 978-3-423-13460-6
Euro
SFR 15,90

Lehrerprüfexemplar
2. Auflage, Januar 2010
Stefan Andres

Wir sind Utopia. El Greco malt den Großinquisitor

Novellen über Gewissenskonflikte

Zwei berühmte Novellen, in denen es um das Verhältnis von Geist und Macht, um Schuld und Gnade, Katholizismus und Gewalt geht. »Einfach glänzend.« Der Spiegel

Gut drei Jahrhunderte trennen die Ereignisse dieser beiden Novellen, sie führen nach Spanien und zeigen Menschen in unerträglichen Gewissenskonflikten. Da ist der ehemalige Padre, der als Matrose und Kriegsgefangener in seine einstige Zelle in dem zum Gefangenenlager umfunktionierten Kloster zurückkehrt. Die schöne Phantasiewelt Utopia, ein Traumbild jener Jahre, taucht wieder vor ihm auf. Jetzt aber soll er dem Lagerkommandanten Absolution erteilen für dessen Kriegsverbrechen - und hätte die Gelegenheit, ihn zu ermorden ...

Eine Entscheidung treffen muß auch der in Toledo lebende Maler El Greco, als er vom Großinquisitor Guevara nach Sevilla befohlen wird, um ihn zu porträtieren. El Greco steht nicht nur vor der Frage, wie er diesen Auftrag mit seinem Berufsethos vereinbaren soll - während der Arbeit an dem Bild erkrankt der Kardinal ernsthaft, und nur El Greco weiß, wer ihn heilen könnte ...
 
Autorenporträt
Stefan Andres, geboren am 26. Juni 1906 in Breitwies in der Nähe von Trier, gestorben am 29. Juni 1970 in Rom, studierte Theologie ...
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