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Scoial Media ROI – Lohnt sich die Investition ins Social Web?

Geschrieben am: 09-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Als ich dieses Video sah, musste ich wieder daran denken: Auch wenn immer mehr Unternehmen in Social Media investieren, die eine Frage kommt immer wieder: Lohnt sich das überhaupt?

Tatsächlich ist der berühmte Return On Investment, kurz ROI, bei Investitionen in Social Media schwer zu messen. Schließlich ist das kein weiterer Vertriebskanal, bei dem sich sofort ein Umsatzplus ablesen ließe, sondern es geht dabei in erster Linie um Kommunikation und Beziehungen. Ebenso gut könnte fragen: Wo ist der ROI eines Unternehmens, dass einen teuren Stand auf einer Branchenmesse oder Karrieremesse aufbaut? Dort stellt sich das Unternehmen zunächst nur vor, präsentiert sich, prägt sein Image, kommt mit anderen ins Gespräch: potenziellen Kunden, Partnern, Mitarbeitern. Umsatz wird dabei selten gemacht. Allenfalls ein Grundstein hierfür gelegt, der sich womöglich aber nie mehr auf diese erste Begegnung zurückführen lässt.

Trotzdem sind Unternehmen auch weiterhin auf solchen Messen vertreten – eben weil dort ihre potenziellen Kunden, Partner und Mitarbeiter sind. Und die Wettbewerber auch. Denen will man das Feld natürlich auch nicht überlassen… Oder kurz: Weil es sich für die Firmen lohnt.

Gewiss, es gibt ein paar Zahlen, die sich messen lassen: Fanzahlen, Anzahl der Shares und Likes auf Facebook, Follower auf Twitter, Seitentraffic, Anzahl der Blog-Kommentare, Pagerank, … Weswegen einige beim sprichwörtlichen ROI nicht mehr nur den Return on Investment meinen, sondern vielmehr den Return on Interaction.

Doch letztlich das sind dumme Zahlen. Sie messen bestenfalls Wachstum, Bekanntheit, potenzielle Reichweite. Nur mit Vertrieb hat das noch immer nichts zu tun. Kein Wunder: Die meisten Kunden (in spe) nutzen Social Media auch eher dazu, sich über eine Marke oder ein Produkt zu informieren, sie stellen Fragen, tauschen sich mit anderen aus – und bekommen (hoffentlich) immer eine Antwort. Die eigentlichen Verkäufe aber finden dann davor oder danach statt – lassen sich jedoch nur selten zuordnen.

Letztlich geht es darum, seine mit dem Engagement im Social Web verbundenen Ziele vorab zu kennen, genau zu definieren und deren Erreichen dann zu messen. Und Vertrieb gehört in der Regel nicht dazu. Schließlich heißt es ja auch nicht Sales Media, sondern Social Media

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Zeitmanagement ist Bullshit – Treffen Sie Entscheidungen intuitiv

Geschrieben am: 09-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie haben dutzende Bücher und Artikel zum Zeitmanagement gelesen, haben unzählige Listen begonnen, umgeschrieben, neu strukturiert, Prioritäten gesetzt und verschiedenste Tools und Programme ausprobiert. Und alles hat eine gewisse Zeit lang funktioniert, doch schlussendlich stehen Sie immer wieder vor den gleichen Problemen: Aufgaben müssen erledigt und Entscheidungen getroffen werden. Und trotz aller Methoden und Systemen nimmt nach wie vor mehr Zeit in Anspruch, als es Ihnen lieb ist. Dann habe ich heute einen Vorschlag für Sie: Vergessen Sie all die ausgefeilten Zeitmanagement-Systeme und -Methoden, verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit Planung. Vertrauen Sie Ihrer Intuition, denn mehr brauchen Sie nicht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ja, Sie haben richtig gehört: Werfen Sie all die Methoden über Bord und fangen Sie auf keinen Fall mit dezidierter und ausgefeilter Planung an. Nein, ich habe nicht den Verstand verloren und ich Sie werden dadurch auch nicht im Chaos versinken. Im Gegenteil, Sie werden Entscheidungen schneller und einfacher treffen und deutlich mehr Zeit für die wichtigen Dinge haben.

Zeitmanagement ist nicht Aufgabenmanagement

Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Sie sollen Zeitmanagement-Methoden vergessen, nicht Ihre To-Do-Listen aus dem Fenster werfen. Denn diese brauchen Sie für das Aufgabenmanagement und das ist etwas völlig anderes, als Zeitmanagement und Planung. natürlich sollten Sie Ihre Aufgaben nach wie vor an einem zentralen Ort und einem für Sie funktionierenden System sammeln. Doch die bestimmen nicht Ihre Entscheidungen und Prioritäten, denn diese gehören zum Zeitmanagement. Pardon, gehörten dazu, denn hier sollten Sie sch in Zukunft auf Ihre Intuition verlassen.

Intuition ist nicht kopflos

Wie bereits erwähnt: Das bedeutet nicht, dass Sie kopf- und gedankenlos einfach losstürmen und irgendeine Entscheidung treffen. Statt dessen nehmen Sie sich bei der nächsten Entscheidung Zeit und hören Sie auf Ihren Bauch, wie es so schön heißt. Wählen Sie die Option, die für Sie intuitiv die richtige ist. Vermeiden Sie bewusste und aktive Planung und Abwägung, verlassen Sie sich ganz auf Ihre Intuition. Das fühlt sich zu Beginn sicherlich seltsam an, doch im Lauf der Zeit und mit wachsender Erfahrung fällt es Ihnen leichter.

Die Vorteile

Warum um alles in der Welt sollten Sie das tun? Ganz einfach, Sie sparen dadurch einerseits Zeit, weil Sie Entscheidungen deutlich schneller treffen können. Andererseits werden Ihre Entscheidungen auch besser. Denn Ihre Intuition berücksichtigt viel mehr Faktoren und Risiken, als Sie es bewusst könnten.

Und so funktioniert’s

Wie komme ich zu dieser Behauptung? Ganz einfach, Intuition ist – wenn Sie ernst genommen wird – ganz und gar nicht unüberlegt und unstrukturiert. Ganz im Gegenteil, denn Ihre Intuition besteht aus all dem Wissen, den Methoden, den Erfahrungen und Überlegungen, die Sie zu einem bestimmten Thema bereits gesammelt haben. Im Endeffekt spielen also all die Bücher über Zeitmanagement auch bei Ihren intuitiven Entscheidungen eine Rolle. Denn unbewusst verarbeiten Sie viele Informationen und stellen Verknüpfungen mit verwandten Themen her, auf die Sie bewusst niemals kommen würden. Doch genau hier beginnt das Problem bewusster und überlegter Planung, denn das methodische Vorgehen hindert Sie daran, diese unbewusst vorhandenen Informationen zu nutzen und in die Entscheidung einfließen zu lassen. Gehen Sie deshalb bewusst einen Schritt zurück und schaffen Sie Ihrer Intuition Raum.

Nehmen Sie Intuition jedoch bitte nicht als Entschuldigung für unbedachte Entscheidungen. Denn darum geht es absolut nicht, intuitiv Entscheidungen zu treffen ist – mit etwas Übung – zwar schneller und einfacher, als diese Entscheidungen bewusst zu planen. Doch die Vorbereitung ist dennoch wichtig, denn wenn Sie uninformiert an eine Entscheidung heran gehen, verfügen Sie nicht über ausreichende Informationen, um eine intuitive Entscheidung treffen zu können.

Das Fazit? Sie sollten all die Methoden und Zeitmanagement-Ratgeber bei Seite legen und informierte, jedoch intuitive Entscheidungen treffen. Vertrauen Sie Ihrer Intuition für bessere und schneller Entscheidungen.

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Werbung mit Inhalt – Content Marketing is king (Infografik)

Geschrieben am: 09-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Content is king. So lautet ein bekanntes Bonmot aus der Journaille. Im Marketing gilt das jedoch längst genauso: Content Marketing ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente im Marketing. Kein Wunder: Suchmaschinen lieben Inhalte, Leser sowieso – und sie bekommen mehr Aufmerksamkeit als klassische Werbung. Wenn man so will besteht auch diese Seite aus rund 90 Prozent Content Marketing – jedoch mit eigenen Inhalten. Die Kollegen von BlueGlass Interactive haben die Gelegenheit genutzt, aus dem Trend gleich noch einen besonders ansprechenden Content zu machen – eine Infografik: Danach betreiben bereits 90 Prozent der Marketing-Spezialisten in irgendeiner Weise Content Marketing – oft ohne es zu wissen. Die wichtigsten Taktiken dabei: Artikel publizieren (in Blogs und Social Media, Newsletter verschicken, Fallstudien veröffentlichen…

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So ist’s Recht – Urteile aus dem Arbeitsrecht

Geschrieben am: 09-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Groll’s Arbeitsrechtskolumne

Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.

Untätigkeit schützt vor Strafe nicht

Az.: 18 Ca 4625/11 Weil das Unternehmen umzog, verlagerte sich auch der Dienstsitz des Geschäftsführers. Trotz der nun wesentlich weiteren Entfernung zwischen Wohnsitz und Arbeitsstelle war der geldwerte Vorteil für den Dienstwagen auf seiner Gehaltsabrechnung aber gleich geblieben. Pech für das Finanzamt, gut für ihn, dachte sich der Mann: Der Fehler sei schließlich einer der Buchhaltung und nicht seiner. Die Richter sahen das anders: Der Geschäftsführer hätte seine Gehaltsabrechnungen prüfen und diesen eindeutigen Fehler erkennen müssen, zumindest bestünde der Verdacht des Betrugs zu Lasten des Finanzamts. Nachzahlung!

Einen einzigen Job wegstrukturieren gilt nicht

Az.:2 Sa 707/10 Zack, da war der „Vice President Sales“ eines IT-Unternehmens seinen Job los. Seine Hierarchieebene unterhalb des Vorstands war weggefallen, und der Vorstand selbst wollte sich jetzt um seine Aufgaben kümmern. So nicht, urteilten die Richter des LAG Berlin und erklärten die betriebsbedingte Kündigung für unwirksam. Die sei sogar missbräuchlich, denn alleiniger Inhalt der Umstrukturierung sei der Wegfall der Position des „Vice President Sales“ gewesen. Wenn eine Umstrukturierung aber nur darauf abzielt, dass ein bestimmter Arbeitsplatz wegfallen soll, dann müsse der Arbeitgeber erklären, inwiefern das Beschäftigungsbedürfnis tatsächlich weggefallen ist. Das konnte er im vorliegenden Fall aber nicht.

Kündigung wegen Bestechlichkeit

Az.: 6 Sa 1081/11 Der Direktor und Vertriebsleiter einer Bank ließ sich von einem Geschäftspartner die private Terrasse nebst Beleuchtung erneuern. Für ihn umsonst, denn die Abrechnungen des Handwerkers wurden über ein anderes Projekt abrechnet. Die Bank betrachtete das als Bestechlichkeit und kündigte dem Mann fristlos. Zu Recht, wie das das Landesarbeitsgericht Düsseldorf befand. Der Mann habe sich gar wegen Vorteilsnahme in den Bereich der Strafbarkeit begeben. Seiner Ausrede, er hätte die Bauleistung privat bezahlt, glaubte das LAG nicht. Ebenso wenig dem Handwerker, der im Zeugenstand aussagte, er wüsste von nichts.

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Gut und auf dem Sprung – Der ultimative Tipp zur Gehaltserhöhung

Geschrieben am: 08-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Ein bisschen mehr Geld vom Boss – wer hätte das nicht gerne? Dennoch bleiben Gehaltsverhandlungen stets eine knifflige Angelegenheit. Die Argumente müssen gut vorbereitet sein, die eigenen Leistungen belegbar, die Rechnung für den Chef muss simpel sein: Er zahlt mehr, bekommt aber viel mehr dafür zurück. Alles Quatsch, findet Anne Gielen, Hauptautorin einer Studie aus dem vergangenen Jahr, die ich gerade entdeckt habe. Gielen und ihre Kollegen untersuchten, welche Gehaltsverhandlungen erfolgreich waren und am meisten brachten. Ergebnis: Im Grunde legt der Chef nur aus zwei Gründen ordentlich drauf: Wenn es sich a) um einen guten und wichtigen Mitarbeiter handelt, von dem er b) befürchten muss, dass er sonst den Laden verlässt. Oder kurz: Er zahlt eine Halteprämie.

Das deckt sich in etwa auch mit einer anderen Untersuchung, über die wir vor kurzem berichteten: Danach bekommt nicht derjenige ein höheres Gehalt, der gut verhandelt, sondern besonders aggressiv. Mehr noch: Auch der Arbeitgeber ist hinterher zufriedener.

Forscher der Fox School of Business an der Temple Universität in Philadelphia sowie der George Mason Universität in Washington untersuchten dazu das Verhalten von Bewerbern in Einstellungsgesprächen, beziehungsweise deren Verhandlungsstrategie und –erfolg bei Gehaltsfragen. Dabei zeigte sich: Wer mit besseren Jobangeboten subtil drohen konnte, bekam in den meisten Fällen, was er wollte: mehr Urlaubstage, einen Firmenwagen, Firmenhandy und im Schnitt sogar bis zu fünf Prozent mehr Jahresgehalt.

Diese Strategien führen zum Ziel

Die Forscher untersuchten zugleich, welche Verhandlungsstrategie welche Wirkung erzielte. Wenig überraschend: Besonders erfolgreich waren jene Verhandler, die…

  • … kein “Nein” akzeptierten, sondern beharrlich einen Weg suchten, ihre Forderungen durchzusetzen – durchaus auch mit geringen Kompromissen.
  • … mit konkurrierenden Angeboten argumentierten. Also sowohl ihren Marktwert kannten, als auch bessere Jobangebote in die Waagschale werfen konnten.
  • … in Form einer offenen Diskussion den Mehrwert ihrer einzigartigen Stärken betonten und für diese einen entsprechenden Gegenwert forderten.

Oder wie Crystal Harold von der Temple Universität und Co-Autorin der Studie es ausdrückt:

Furthermore (workers) who were more prepared for the negotiation process and who use a more competitive strategy, such as not taking no for an answer, threatening to withdraw from the process if the offer was unacceptable, were most successful in raising their salary. By prepared, I mean those who learned more about the market value of their position, did their homework on the organisation and perhaps inquired about previous offers made about the organisation.

Interessanterweise stellten die Wissenschaftler ebenfalls fest, dass es zwischen Männern und Frauen kaum merkliche Unterschiede im Verhandlungsgeschick gab. Allerdings waren die Frauen wesentlich seltener zu dieser Art der Konfrontation bereit – mit entsprechenden Gehaltsnachteilen.

Auch wenn sich ein Plus von fünf Prozent im Jahresgehalt auf den ersten Blick wenig anhört: Über ein Arbeitsleben von mindestens 35 Jahren gerechnet können daraus leicht 500.000 Euro werden. Denn schon beim nächsten Jobwechsel oder der nächsten Gehaltsverhandlung sind fünf Prozent von 50.000 Euro Jahresgehalt oder eben 52.500 Euro Jahresgehalt ein spürbarer Unterschied.

Apropos… Hier noch unsere

Sieben Tipps für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung

  1. Argumentieren Sie über Leistung! Der beste Tipp für mehr Gehalt ist zugleich der banalste: Machen Sie einen exzellenten Job! Und bemühen Sie sich um ein exzellentes Verhältnis zum Chef. Inflation, eine Pflegefall in der Familie oder Lust auf Luxus sind keine Argumente. Nur wer deutlich mehr leistet als andere oder eine deutlich anspruchsvollere Tätigkeit als bisher erledigt, kann mehr herausholen.
  2. Machen Sie sich vorher schlau! Und zwar über Ihren Marktwert, den Verhandlungsspielraum und mögliche Alternativen. Recherchieren Sie also, was Ihre Leistung wert ist und was Kollegen im selben oder in vergleichbaren Unternehmen für vergleichbare Arbeitsleistung bekommen. Und: Welche Ziele haben Sie schon im vergangenen Jahr erreicht? Oder gar übererfüllt? Oder falls nicht: Was wollen Sie dieses Jahr besser machen? Sie riskieren sonst nicht nur den Erfolg Ihrer Mission, sondern auch Ihren Ruf als informierter Leistungsträger.
  3. Formulieren Sie ein klares Ziel! Wer herumeiert à la „500 Euro wären ganz nett“, erntet sicher nichts Nettes, sondern nichts. Über den Erfolg solcher Verhandlungen entscheidet nicht zuletzt Ihr Selbstvertrauen und selbstbewusstes Auftreten.
  4. Rechnen Sie mit Gegenargumenten! Chefs sind geübt darin, Forderungen abzubügeln. Überlegen Sie sich also vorher mögliche Einwände und wie Sie diese kontern können. Gut ist immer, wenn der Schwerpunkt Ihrer Argumentation auf dem Nutzen für das Unternehmen liegt (Kosten senken, Mehrwert bringen, Umsatz erhöhen, etc.). Dagegen kann keiner etwas haben.
  5. Überzeugen Sie durch Alleinstellungsmerkmale! Belegen Sie Ihren einzigartigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Was unterscheidet Sie persönlich und fachlich von Ihren Kollegen? Was haben Sie denen voraus? Aber bitte die anderen dabei nicht schlecht machen!
  6. Überreizen Sie nicht! Ihre Forderung sollte in jedem Fall moderat ausfallen. Wer etwa in wirtschaftlicher Schieflage zweistellige Prozentzuwächse verlangt, erntet bestenfalls ein Lächeln. Gerade wenn das Unternehmen durch schweres Wasser schippert, sollten auch Sie Entgegenkommen signalisieren. Sie sind Teil einer Mannschaft – kein Solist. Üblich sind fünf bis zehn Prozent. Bei einem Jobwechsel auch schon mal bis zu 15 Prozent, jedoch selten über 20.
  7. Bleiben Sie diskret! Erfolgreiche Gehaltserhöhungen sollte man für sich behalten. Sie wecken sonst nur Neid und Begehrlichkeiten. Und das stört das Betriebsklima. Informations-Bulimiker verärgern nicht nur den Chef, sie unterwandern auch sein Vertrauen. So jemandem wird er künftig weder Gehör schenken noch Entgegenkommen.

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Reiseziel: unbekannt – Jeder Dritte kennt die Strategie seines Arbeitgebers nicht

Geschrieben am: 08-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Jeder dritten Fach- und Führungskraft (33 Prozent) sind die Ziele des eigenen Unternehmens für 2012 unbekannt. Ein weiteres knappes Viertel der Beschäftigten (23 Prozent) gab an, nur eine ungefähre Ahnung von der Unternehmensstrategie zu haben. Lediglich 44 Prozent meinten den Kurs ihres Arbeitgebers zu kennen, so das Ergebnis einer Stepstone-Umfrage unter rund 4800 Arbeitnehmern.

Erschreckend aber wahr: Im internationalen Vergleich sind die Mitarbeiter in Deutschland damit sogar noch richtig gut informiert. Der Europa-Durchschnitt unter denjenigen, die die Unternehmensziele kennen, liegt bei 41 Prozent. Eingeweihter als die deutschen fühlen sich nur die niederländischen und österreichischen Mitarbeiter. Hier kennen 49 beziehungsweise 46 Prozent der Befragten Strategie und Ziele ihres Arbeitgebers. Für die Franzosen und Schweden hingegen scheint der Unternehmenskurs ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Nur 28 respektive 27 Prozent von ihnen sind sich der Strategie bewusst.

Interessant aber auch der Vergleich mit einer vergleichbaren StepStone-Umfrage aus dem Jahr 2006: Damals wussten noch rund 69 Prozent der Befragten bescheid, wohin ihr Arbeitgeber steuert.

Unstrittig ist wohl, dass das ein schlechtes Signal ist: Mitarbeiter, die nicht wissen wohin die Reise geht, sind auch nicht motiviert. Die entscheidende Frage (die die Studie leider nicht beantwortet) aber lautet:

Wissen es die Manager und Unternehmenslenker am Ende auch nicht?

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Lohnende Jobwechsel – Jährlich wechseln 3,4 Prozent der Beschäftigten den Beruf

Geschrieben am: 08-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Pro Jahr wechseln hierzulande 3,4 Prozent der Beschäftigten den Job. Eine knappe Mehrheit (52 Prozent) tut dies freiwillig, nahezu jeder Zweite (48 Prozent) muss jedoch unfreiwillig seine bisherige Position aufgeben und womöglich gar den Arbeitgeber wechseln. Das geht aus einer aktuellen Studie (PDF) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zu den freiwilligen Wechslern zählten die Autoren Personen, die selbst gekündigt haben, auf eigenen Wunsch versetzt worden sind oder befördert wurden und damit beispielsweise Managementfunktionen übernommen haben. Unfreiwillig werteten sie jene Wechsel nach einer Kündigung durch den Arbeitgeber oder dem Auslaufen eines befristeten Vertrags sowie die Versetzung auf eine andere Position, die nicht vom Arbeitnehmer ausging.

Interessant dabei ist allerdings, wie sich der Job- oder Positionswechsel auf das Gehalt der Umsteiger ausgewirkt hat. Bemerkenswert: Bei der Analyse der Daten von von 1994 bis 2008 zeigte sich, dass Berufswechsel im Durchschnitt eher mit Einkommenseinbußen verbunden sind. Dies liegt aber vor allem an den zahlreichen unfreiwilligen Wechseln. Bei den freiwilligen Jobwechseln stieg das Jahresgehalt hinterher eher um 13 Prozentpunkte.

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Kleine Filmschule – Optimieren Sie Ihren Youtube-Kanal in 5 Schritten

Geschrieben am: 08-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Mehr als drei Milliarden Videoaufrufe täglich, über 700 Milliarden Wiedergaben im Jahr 2012 und 48 Stunden Videomaterial, die pro Minute hochgeladen werden – die Youtube-Statistiken sind beeindruckend. Und Sie zeigen, dass das Video als Medium eindeutig an Bedeutung gewinnt. Zu jedem größeren Blog gehört inzwischen auch ein eigener Youtube-Kanal – in den diverse Videos als Ergänzung zu Artikeln hochgeladen werden: Tutorials, Kommentare, Webshows, Talkrunden, Interviews… (Unseren finden Sie übrigens unter Karrierebibel TV). Das Design der Kanäle hat Youtube vor kurzem runderneuert. Es ist zwar nach wie vor möglich, das alte Aussehen wieder zu aktivieren, doch die neugestaltete Oberfläche bietet Vorteile, die Sie nutzen sollten – mit fünf einfachen Schritten.

Eine Sache sollten Sie dabei allerdings beachten: Bei Youtube handelt es sich nicht einfach um ein Videoportal – es ist es ein weiteres soziales Netzwerk. Durch Kommentare, Abonnements und die immer stärker werdende Integration in Google+ ist Youtube längst zu einer Plattform geworden, auf der nicht nur publiziert, sondern auch diskutiert wird. Ihr Youtube-Kanal ist daher mehr als ein reiner Filmhoster oder eine Durchgangsstation für Besucher zu Ihrem Blog. Eine wachsende Nutzerschar konzentriert sich schon heute vorrangig auf den Youtube-Kanal und besucht die dazugehörigen Blogs und Seiten allenfalls sporadisch.

Schritt 1: Soziale Netzwerke und Links

Die Beschreibung, Kontaktdaten und sozialen Netzwerke eines Autors sind im neuen Kanaldesign deutlich prominenter platziert, als das bisher der Fall war. Den konkreten Unterschied sehen Sie im folgenden Video.

Da die Netzwerke jetzt an so prominenter Stelle stehen, sollten Sie diese auch nutzen. Um Ihre Netzwerke – seit kurzem auch Google+ – und Webseiten in ihren Kanal einzubauen, gehen Sie wie folgt vor.

Schritt 2: Eigene Werbebanner

Sie kennen sicher Werbebanner, die in vielen Youtube-Videos im unteren Teil eingeblendet werden. Um solche Videos zu erstellen, nutzt Youtube das Google eigene Adwords-Programm. Hatten Sie dort bisher eine aktive Kampagne laufen, so konnten Sie auch eigene Banner mit Links zu Ihrer Webseite in Ihren Videos einbauen. Neben dem Design hat Youtube aber auch diese Vorgaben geändert: Jetzt können Sie Ihre Kampagne auch pausieren und sind dennoch in der Lage, eigene Banner in Ihren Videos zu nutzen. Das hat für Sie den Vorteil, dass keine Kosten durch eine aktive Adwords-Kampagne anfallen. Falls Sie Ihre erste Kampagne anlegen, sollten Sie jedoch etwas Geduld haben: Youtube, respektive Google, prüft jede neu eingereichte Kampagne vor deren Veröffentlichung. Es kann daher etwas dauern, bis Ihr Banner geschaltet und angezeigt wird.

Schritt 3: Andere Werbung verhindern

Damit Ihre eigenen Banner – die logischerweise auf Ihre Seite verweisen sollten – auch optimal zur Geltung kommen, sollten Sie dafür sorgen, dass keine andere Werbung in Ihren Videos erscheint. Im folgenden Video zeigen wir, wo Sie diese Einstellungen finden:

Schritt 4: Interaktion und Kommentare fördern

Mit steigender Bekanntheit Ihres Youtube-Kanals wird mit ziemlicher Sicherheit auch die Zahl Ihrer Abonnenten wachsen. Damit diese auch Kommentare hinterlassen, ist es sinnvoll, sie direkt auf den Feed-Tab zu lenken, in dem Ihre Aktivitäten und die Kommentare Ihres Youtube-Kanals angezeigt werden. Wie bereits erwähnt: Youtube ist im Grunde ein weiteres soziales Netzwerk, daher sollten Sie den Dialog mit Ihren Zuschauern und Abonnenten suchen und fördern. Die Einstellung dafür finden Sie so:

Schritt 5: Die Startseite als Informationsquelle

Diese Option ist für Ihre Zuschauer und Abonnenten nur von untergeordneter Bedeutung, für Sie selbst aber kann Ihre Youtube-Startseite eine wichtige Informations- und Nachrichtenquelle sein. Im folgenden Video erläutern wir Ihnen, wie das funktioniert:

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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam

Geschrieben am: 08-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.

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Einfach mal Verständnis zeigen – Die beste Medizin gegen Stress auf der Arbeit

Geschrieben am: 07-02-2012  |  Abgelegt in: Büro-Alltag


Das Bedürfnis, im Job immer produktiver, effektiver und effizienter zu werden, hat nicht nur Vorteile. Vielleicht arbeiten wir wirklich besser denn je, aber zugleich sind auch der Leistungsdruck und die Arbeitsverdichtung gestiegen. Kurz: Es gibt mehr Stress auf der Arbeit. Und paradoxerweise läuft das dem ursprünglichen Ansinnen genau zuwider: Statt produktiver zu werden, werden die Beschäftigten kränker, mürrischer, demotivierter.

Für Michal Biron von der Universität von Haifa war das ebenfalls ein Problem. Er beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Gruppendynamiken am Arbeitsplatz und derem speziellen Einfluss auf Stresserkrankungen wie Burnout. Also untersuchte er, ob es einen besten Weg gibt, Mitarbeiter zu motivieren und gleichzeitig produktiver werden zu lassen. Und was soll ich sagen, er glaubt ihn gefunden zu haben:

Laut seinen Untersuchungen ist die beste Medizin gegen Stress – emotionaler wie physischer Beistand. Insbesondere durch den Vorgesetzten. Okay, Sie haben jetzt vielleicht etwas Spektakuläreres erwartet. Ich auch. Andererseits sind gerade die großen Wahrheiten und besten Erfolgsregeln oft enttäuschend simpel.

Und bei den Studien zeigte sich das erneut: In einem Arbeitsumfeld, in dem der Chef Verständnis zeigte und Hilfe anbot, erholten sich die Beschäftigten schneller, sodass sie nicht einmal einen früheren Feierabend oder Extra-Feiertag brauchten. Selbst die Krankmeldungen reduzierten sich, wenn der Boss bei akutem Stress etwa die Arbeitsbedingungen verbesserte oder den Druck rausnahm. Oder wie Biron sagt:

The worker who is given this sort of support is more likely to overcome the somatic stress and continue to work productively, leaving recovery for the normal after-work hours when we recharge our batteries. We see from this study that employers can provide concrete support for employees experiencing somatic stress symptoms, but can also encourage co-workers to support one another in the first place and minimize the effects triggered by their workload.

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