Kaffee

Frei Schnauze – 11 Tipps für eine bessere Erholung

Geschrieben am: 30-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Sie sind ein Freund von effektivem Arbeiten? Richtig so. Zeitverschwendung im Job ist schließlich einer der zielsichersten Karrierekiller. Wie aber sieht es mit effektivem Nicht-Arbeiten aus, beherrschen Sie das auch? Oder vergeuden Sie einen Großteil Ihrer wertvollen Freizeit damit, in Gedanken Projekte im Job vorauszuplanen und ach so notwendige Alltagspflichten zu erfüllen?

Schluss damit! Ob Wochenende, Urlaubs- oder Brückentag – machen Sie es richtig und füllen Sie mal wieder die hauseigenen Energiereserven auf. Falls Sie schon so tief im 24/7-Arbeitsdenken festsitzen, dass Sie das richtige Ausspannen bereits seit Jahren verlernt haben: Keine Panik! Denn pünktlich zum Wochenende liefern wir Ihnen einige Anregungen, wie die Freizeit zum wirklich reinen Vergnügen wird. Und da wir effektiv gearbeitet haben, erwarten Sie nicht bloß mickrige zehn, sondern gleich…

11 Tipps für einen volleren Akku

Internetverbindung kappen. Eine absolute Grundvoraussetzung für erholsame Freizeit. Das Netz verleitet viel zu oft dazu, E-Mails, Statusmeldungen und RSS-Feeds zu checken – so können Sie das Ausspannen vergessen!
Freunde treffen. Klar, das tut man häufig – aber an Werktagen hat man einfach viel zu wenig gemeinsame Zeit. Suchen Sie sich Ihren meistgestressten Kumpel oder die ausgelaugteste Freundin, und planen Sie einen gemeinsamen faulen Tag.
Hobbys rauskramen. Früher haben Sie öfter Gitarre gespielt als Hendrix, heute nur noch ab und zu. Die Carrerabahn verstaubt im Keller, die Singstimme ist eingerostet. Wieso bloß? Kramen Sie in alten Leidenschaften, und haben Sie neuen Spaß daran!
Hobbys entdecken. Wollten Sie schon immer mal etwas ausprobieren, hatten aber nicht die Zeit? Heute ist der Tag dafür! Malen Sie ein Ölgemälde, joggen Sie, kochen Sie. Was Sie tun, ist fast egal – Hauptsache, Sie tun es mit Freude.
Heimkino eröffnen. Jeder führt doch im Kopf eine Liste mit Filmen, die er schon ewig mal sehen wollte. Ab in die Videothek! Sie können sich zwischen drei Filmen nicht entscheiden? Keine Angst, der Tag ist lang genug für mehrere.
Kochshows übertreffen. Lafer, Mälzer, Rach – alles Anfänger im Vergleich zu Ihnen. Viel Zeit zum Kochen nehmen wirkt Wunder; mit der Zeit versetzen Sie sich in eine regelrechte Kochmeditation. Bei Misslingen: Ab zum Lieblingsitaliener!
Sport genießen. Auch wenn sich viele beim Sport gern richtig auspowern: Versuchen Sie es mal gemütlich. Heute stehen weder Bestzeit noch Sieg im Vordergrund – heute geht es um den Spaß! Passende Partner gibt’s übrigens gleich hier.
Schlaf nachholen. Soll ja angeblich nicht möglich sein – Zeit für einen Gegenbeweis! Sie haben an Ihrem freien Tag nicht die Pflicht, ihn sinnvoll zu nutzen. Liegen Sie gut? Schön. Dann guten Tag, guten Abend und gute Nacht.
Weltreise verschieben. Wochenenden werden gerne für Mammutausflüge vergeudet. Wie wollen Sie entspannen, wenn Sie am Ende zig Stunden im Stau stehen? Oft gilt: Je größer der Trip, desto kleiner die Erholung. Erkunden Sie doch lieber mal die Nachbarschaft.
Tricks anwenden. Mit Methoden wie dem autogenen Training können Sie gezielt gegen den Stress arbeiten – auch wenn das zunächst gegensätzlich klingt. Klappt aber nur, wenn Sie tatsächlich daran glauben. Nichts für Skeptiker!
Konsequenzen ziehen. Sie sind an Ihrem freien Tag trotz aller Bemühungen noch mit dem Kopf im Job? Dann lieben Sie ihn entweder – oder sind auf einem wirklich ungesunden Weg. Überdenken Sie doch mal wieder Ihre Jobsituation.





Körpersprache – 8 Gesten, die Bewerber durchfallen lassen

Geschrieben am: 29-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Unsere Körpersprache verrät nicht nur unsere Gedanken – sie lässt auch erahnen, wie erfolgreich wir sein werden. Als etwa Wissenschaftler um Alex Pentland Probanden eine 45-minütige Gehaltsverhandlung beobachten ließen, konnten die schon nach nur fünf Minuten sagen, wie das Gespräch ausgehen würde – und lagen damit in 87 Prozent der Fälle richtig.

Bei Bewerbungen ist das offenbar genauso. Jedenfalls gibt es einige Gesten, die den Ausgang des Vorstellungsgesprächs ebenso deutlich wie unmittelbar negativ beeinflussen. Wie jetzt eine CareerBuilder-Umfrage unter mehr als 2500 Personalmanagern in den USA ergab, gibt es gleich acht dieser körpersprachlichen Signale, die Bewerber ins Aus katapultieren können. Auch wenn die Umfrage aus Übersee stammt, halte ich die Ergebnisse für übertragbar – Körpersprache ist schließlich eine globale. Deshalb hier die

8 Gesten, die Bewerber durchfallen lassen

  1. Fehlender Blickkontakt (67%)
  2. Fehlendes Lächeln (38%)
  3. Herumzappeln (33%)
  4. Schlaffe Körperhaltung (33%)
  5. Schlaffer Händedruck (26%)
  6. Arme verschränken (21%)
  7. Mit den Haaren spielen oder im Gesicht rumfummeln (21%)
  8. Mit den Händen fuchteln (9%)

(Mehrfachnennungen möglich)



Puzzle oder Hologramm? Wie Teams erfolgreicher werden

Geschrieben am: 29-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Teamplay wird auch deshalb so geschätzt, weil das Zusammenspiel der Kollegen mehr bewirkt als die Summe der Einzelleistungen. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis funktioniert das deutlich seltener. Trotzdem ist der Glaube daran so unerschütterlich wie das Matterhorn-Massiv.

Warum Teams nicht funktionieren, kann ganz unterschiedliche Gründe haben:

  • Zielkonflikte. Die einzelnen Teammitglieder können jeweils unterschiedliche (egoistische) Ziele verfolgen, die mit dem Gruppenziel nicht harmonieren. Entsprechend opportun verhalten sie sich und behalten ihr Herrschaftswissen für sich, weil das aus ihrer Sicht den größeren Vorteil bringt.
  • Angst. Gruppendynamik und Gruppenzwang können Diskussionen massiv beeinflussen. Wann immer Mitarbeiter fürchten, wegen ihrer abweichenden Meinung diskriminiert zu werden (und sei es nur, weil sie durch einen intelligenteren Vorschlag aus dem herrschenden Mittelmaß herausragen), halten sie die Klappe.
  • Vorurteile. In der Regel ist es so, dass sämtliche Teammitglieder bereits eine Art Vorentscheidung getroffen haben, bevor die Diskussion beginnt. Wenn Sie dann Argumente austauschen, bringen sie jedoch nur noch solche Informationen ein, die – Überraschung! – ihr eigenes Vorurteil bestätigen und allein zu ihrer Entscheidung führen. Kurz: Sie versuchen die Gruppe zu manipulieren. Doch genau diese Vorentscheide beruhen ganz oft – Überraschung zwei! – auf denselben Informationen, die alle haben.
  • Erinnerungslücken. Wenn es um schnelle Entscheidungen geht, haben wir leider nicht immer alle Informationen sofort aus dem Gedächtnis parat. Was wir aber meist sehr gut und sehr schnell erinnern, ist das, was alle sowieso schon wissen und deshalb ständig wiederholen.

Daran lässt sich, wie gesagt, in der Theorie viel ändern. Tipps und Empfehlungen finden sich überall. In Zeitungen, in Blogs – ständig Lobpreisungen des Gruppenspiels. In der Praxis aber gelingt das allenfalls in den bescheidenen Trippelschritten einer Geisha.

Der Versuch lohnt natürlich dennoch. Und das bringt mich wiederum zu einem interessanten Gedanken, den ich aus der gestrigen ZDF-Ausgabe von „Abenteuer Wissen“ destilliert habe. Auch darin ging es um das Zusammenspiel von Hochleistungsteams, wie etwa Regattasegler, Krisenstäbe, Sondereinsatzkommandos oder Operationsteams. Damit die optimal funktionieren, müsse jedes Teammitglied stets das gemeinsame Ziel vor Augen haben. Oder als Frage formuliert: Besteht Ihr Team aus Puzzleteilen – oder aus Hologrammen?

Bei einem Puzzle ist es wie eingangs beschrieben: Jedes Teil für sich ergibt noch kein Gesamtbild. Erst wenn sich die Teile optimal zusammenfügen, entsteht das große Ganze. Die Kehrseite: Der einzelne fühlt sich auch weiterhin wie ein kleiner Baustein.

Bei einem Hologramm ist das grundlegend anders. Wenn man es zerbricht, bleibt die gesamte Bildinformation auf jedem Splitter erhalten. Jede Scherbe enthält noch immer das vollständige Bild des ursprünglichen Hologramms. Oder auf die Gruppe übertragen heißt das: Jedes Teammitglied kennt jederzeit (!) das gemeinsame Ziel und verfolgt es nach seinen eigenen Kräften und Grenzen.

Das löst sicher nicht alle angesprochenen Probleme. Ist aber schon mal ein Trippelschritt in die richtige Richtung.



Googlesichere Weste – Das Zeitalter, das nichts mehr vergisst

Geschrieben am: 29-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Sie sollten darauf achten, dass es keine peinlichen Fotos von Ihnen in sozialen Netzwerken gibt. Check. Falls es doch welche gibt, dann sollten Sie wenigstens Ihre Verlinkungen darauf entfernen. Check. Alternativ können Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre so lange hochschrauben, bis nur noch Ihr engster Freundeskreis überhaupt Fotos von Ihnen betrachten kann. Check. Und absolut alle Ihre Kommentare sollten so harmlos sein, dass niemand, von dem Sie in den nächsten 15 Jahren beruflich abhängig sein könnten, sich daran stört. Check?

Personaler checken unsere Internetprofile, um zu sehen, ob uns irgendwelche Eigenschaften untauglich für eine Stelle machen; Verliebte prüfen ihre Dates, Vermieter ihre Mieter und so weiter. Das kennen wir. Haben wir zur Genüge gelesen. Dennoch mahnte Jeffrey Rosen, Juraprofessor an der George Washington Universität, kürzlich in der New York Times dazu, sich die Tragweite von Handlungen im Netz stetig bewusst zu machen. Denn im Gegensatz zu Menschen vergisst das Internet nichts. Zur Verdeutlichung der Konsequenzen genügt die aus dem TV bekannte Miranda-Warnung: Alles, was Sie tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden.

Die Theorie: Erste Bedenken

Alles, was wir ins Internet setzen – ob persönliche Daten, Fotos, Meinungen, Lob oder Flüche – ist dort so schnell nicht mehr herauszubekommen. Schon heute sammelt die US-amerikanische Library of Congress sämtliche Tweets, die auf Twitter so in den Raum geworfen werden. Wenn alle Äußerungen, die wir je über Social Media ins Internet gesetzt haben, auf ewig abgerufen werden können – ist es dann nicht immer irgendwie möglich, uns in einem schlechten Licht dastehen zu lassen?

Ebenso verhält es sich mit verbalen Entgleisungen, die möglicherweise wirklich daneben waren. In der realen Welt haben wir die Chance, aus unseren Fehlern zu lernen, es kann „Gras über eine Sache wachsen“. Im Internet wächst kein Gras. Wenn wir etwas über Twitter preisgeben, steht es Wort für Wort öffentlich im Raum – möglicherweise auf ewig abrufbar. Sind wir uns dessen wirklich immer bewusst? Rosen schreibt dazu folgendes:

It’s often said that we live in a permissive era, one with infinite second chances. But the truth is that for a great many people, the permanent memory bank of the Web increasingly means there are no second chances — no opportunities to escape a scarlet letter in your digital past. Now the worst thing you’ve done is often the first thing everyone knows about you.

Laut Viktor Mayer-Schönberger war in traditionellen Gesellschaften das begrenzte menschliche Erinnerungsvermögen der Grund dafür, dass uns Fehltritte nicht auf ewig verfolgten. Dies wird der menschlichen Fähigkeit des Sich-Entwickelns gerecht. Wo aber bleibt diese Chance, wenn uns jeder Fehler ein ganzes Leben lang nachgetragen werden kann? Vergeben und vergessen bedingen sich nunmal häufig.

Die Praxis: Viele Betroffene

Heute verbringen 500 Millionen Facebook-User, also etwas mehr als 20 Prozent der Internetnutzer, zusammen 500 Milliarden Minuten monatlich in diesem Netzwerk. Hier posten Sie 25 Milliarden Inhalte (Bilder, Statusmeldungen, Nachrichten), jeder durchschnittlich 70, pro Monat. Die 100 Millionen registrierten Twitter-User erhöhen die Wahrscheinlichkeit, pikante Äußerungen und verbale Entgleisungen im Netz zu finden, zusätzlich.

Laut einer aktuellen Microsoft-Umfrage, die Rosen zitiert, geben mittlerweile 75 Prozent der Personalverantwortlichen in den USA an, Kandidaten per Onlinerecherche in sozialen Netzwerken zu überprüfen. 70 Prozent haben bereits Bewerber wegen Informationen aus dem Netz abgelehnt. Neben diesen und anderen Ergebnissen sind es die einschlägigen Praxisfälle, die ein mulmiges Gefühl bei vielen Vernetzten auslösen:

  • Vor 4 Jahren wurde der damals 25-jährigen Lehrerin Stacy S. ihr Universitätsabschluss verwehrt, nachdem auf MySpace ein harmloses Partyfoto von ihr aufgetaucht war. Das anschließende Gerichtsverfahren verlor sie mit der Begründung, die Veröffentlichung des Fotos sei nicht durch das Recht der freien Rede geschützt.
  • Dem 66-jährigen kanadischen Psychiater Andrew F. wurde 2007 die Anreise in die USA verwehrt, weil er 2001 einen Artikel über seine Experimente mit LSD im Internet veröffentlicht hatte. Dass seine Erfahrungen mit der Droge aus den 1960er Jahren stammten, war für die Entscheidung unerheblich.

Trotz (oder gerade wegen) ihrer drastischen Auswirkungen sind sowohl das besagte Partyfoto als auch der LSD-Artikel noch im Netz zu finden. Wie gesagt: Im Internet wächst kein Gras.

Das Private: Gemischte Gefühle

Der Soziologe Erving Goffman beschrieb in seinem berühmtesten Werk „Wir alle spielen Theater“ das menschliche Verhalten so, dass wir uns in sozialen Situationen bestimmte Rollen aneignen, um angemessen zu handeln. Eine toughe Geschäftsfrau ist eben daheim weichherzige Mutter. Durch die gemeinsamen Plattformen, die wir im Netz nutzen, verschwimmen diese klaren Grenzen jedoch – wenn die Geschäftsfrau nun Kinder und Kollegen in der Freundesliste hat, bekommen beide ihr gegensätzliches Verhalten mit. In beiden Fällen wird das zu Irritationen und Spott führen können – im schlimmsten Fall jedoch zu beruflichen Nachteilen.

Die Konsequenzen: Meine Erfahrungen

Diese Gedanken sind alles andere als neu; in irgendeiner Form werden sie jedem von Ihnen schon einmal über den Weg gelaufen sein. Die Frage ist nur, ob wir uns der Ausmaße unseres Verhaltens im Internet jederzeit bewusst sind. Ich persönlich betreibe sechs Profile in sozialen Netzwerken, manche davon seit vielen Jahren. Keineswegs erinnere ich mich an jede einzelne Äußerung, die ich dort jemals getätigt habe – sicherlich könnte man mich mit der einen oder anderen heute oder in Zukunft böse konfrontieren.

Doch auch etwas anderes habe ich persönlich erlebt: Professoren und Dozenten, die keinesfalls davor zurückschrecken, sich bei Facebook anzumelden und dort auch mit ihren Studenten in Kontakt zu treten. Nur ein einziges Mal hat sich einer von diesen sonntags über seinen Kater beschwert – mehr als ein belustigtes Lächeln des Kurses hat er als Konsequenz jedoch nicht zu spüren bekommen. Aber auch nur, weil jeder seiner Studenten mitfühlen konnte.



Alles nur Illusion – 10 optische Täuschungen zum Staunen

Geschrieben am: 29-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Die folgenden zehn optischen Täuschungen haben Sie vermutlich noch nicht gesehen. Dafür sind sie besonders eindrucksvoll:

Straßentäuschen

Die Malerei Hutmacher hat sich einen besonders auffälligen Werbegag einfallen lassen – und so eine hübsche Illusion für vorbei fahrende Autos geschaffen. Über Google-Streetview können Sie es hier im Browser gleich selbst ausprobieren:


Die Doppelschrift

Wenn Sie das lesen können, sind Sie sehr nah an Ihrem Bildschirm. Aber stellen Sie sich einmal weiter weg oder verkleinern Sie das Bild…

Der schiefe Linien-Effekt

Diese optische Illusion lässt sich leicht nachbasteln und verblüfft jedes Mal aufs Neue.

Die dominante Farbe

Wenn Sie das folgende Bild betrachten, sehen Sie eine Reiche von Pfeilen, die alle in dieselbe Richtung zeigen. Aber in welche? Das kommt ganz darauf an, was Ihre dominante Farbe ist. Ich sah zuerst gelbe Pfeile, die nach links zeigen. Viele andere sehen aber auch zuerst grüne Pfeile, die nach rechts zeigen. Wie steht es bei Ihnen?

Der Koffka-Ring

Von Kurt Koffka, einem deutschen Psychologen stammt der sogenannte Koffka-Ring, der im Wesentlichen auf einem Kontrasteffekt beruht:

[via MIT, Alltagsforschung]

Das Wackellabyrinth

Versuchen Sie nicht, den Weg durch dieses Labyrinth zu finden – Ihre Augen werden nur noch mehr flimmern! Obwohl es sich bei diesem Bild nicht um ein animiertes GIF oder so etwas handelt, scheint das Labyrinth in Bewegung zu sein. Alles nur eine optische Täuschung – die auf starken Kontrasten basiert.

Das unmögliche Lego-Konstrukt

Erinnert ein bisschen an die Bilder und Skulpturen von Maurits Cornelis Escher. Geht aber offensichtlich auch mit Spielzeug. So, und jetzt versuchen Sie das einmal nachzubauen…

[via]

Der Geist im Gitter

Eine sehr schöne Illusion aus dem Bereich der Street-Art ist dieses Gitter-Bild, bei dem sich das unheimliche Gesicht nur aus einer Perspektive offenbart.

Falsche Treppenstufen

Eine beeindruckende optische Täuschung zum Nachbasteln.

Sexy Bier

Okay, bei dem letzten Beispiel handelt es sich weniger um eine optische Täuschung als vielmehr um einen optischen Effekt, einen werblichen dazu. Aber er ist einfach zu schön: Drehen Sie dazu den Bildschirm um 180 Grad…

Weiterführende Links

Falls Sie sich für noch mehr optische Täuschungen und Illusionen interessieren, sollten Sie Panoptikum und Moillusions kennen…



Die drei wesentlichsten Techniken, um andere zu beeinflussen

Geschrieben am: 28-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

  1. Sympathien schaffen. Jeder Mensch will geliebt werden. Deshalb lassen wir uns alle auch viel lieber von jemandem beeinflussen, der uns mag (oder dieses zumindest glaubhaft versichert). Flirten, Gemeinsamkeiten betonen, Loben – all das sind auch Vorstufen zur Manipulation.
  2. Vertrauen versichern. Wenn man schon den Empfehlungen, dem Rat oder Beispiel eines anderen folgt, dann muss das jemand Glaubwürdiges sein. Jemand, dessen Wort gilt und der das schon öfter bewiesen hat. Oder in einem Wort: So jemand braucht Konsistenz.
  3. Autorität aufbauen. Es gibt wohl kaum einen Fremden, dem blinder vertraut wird als dem Experten. Für was auch immer ist eigentlich egal – Hauptsache Koryphäe. Wer andere beeinflussen will, muss also nicht nur Expertise gewinnen, sondern diese auch etablieren.


Hauptsache kompetent – Was für die Karriere wichtig ist

Geschrieben am: 28-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Beruflicher Erfolg ist planbar. Zumindest glaubt das die Mehrheit der Deutschen und setzt dabei vor allem auf Fachkompetenzen, Intelligenz und soziale Kompetenz. Nur jeder dritte Deutsche verlässt sich in Sachen Karriere auf Glück oder Zufall. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa‐Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW). Die Ergebnisse im Einzelnen:

Was für den beruflichen Erfolg wichtig ist

Alle Angaben in Prozent

Eigenschaften Gesamt West Ost Männer Frauen
Fachkompetenz 87 87 84 86 87
Intelligenz 78 78 78 77 81
Soziale Kompetenz 75 76 69 69 84
Weiterbildung 71 73 63 69 75
Soziale Netzwerke 66 65 71 64 71
Glück 29 30 25 25 34


Bemerkenswert: Auch den Sozialen Netzwerken messen 66 Prozent der Befragten einen inzwischen einen hohen Stellenwert bei – gegenüber der Vorjahres‐Umfrage ist deren Bedeutung gar um acht Prozentpunkte gestiegen.



Hoch hinaus – Deutsche Manager fliegen erstklassig

Geschrieben am: 28-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Elf Werktage pro Quartal sind deutsche Manager reisebedingt nicht im Büro. Und wenn sie auf Geschäftsreise gehen, lassen sie sich das einiges kosten: Rund 8400 Euro geben sie im Schnitt für ihre Geschäftsreisen pro Quartal aus, so das Ergebnis einer Befragung des Marktforschungsunternehmens Coleman Parkes im Auftrag von Hewlett-Packard.

Ebenfalls interessant: Trotz der angespannten Wirtschaftslage fliegt die Mehrzahl der Führungskräfte komfortabel. Durchschnittlich 70 Prozent der Geschäftsreisenden buchen ausschließlich die Business oder First Class. Weitere zwei Prozent nutzen gar firmeneigene Jets. Nur 13 Prozent der deutschen Führungskräfte greifen auch auf Langstreckenflügen auf die günstigere Variante „Economy Class“ zurück.



Verspätung – Wer zu spät kommt, den bestraft der Chef

Geschrieben am: 28-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Pünktlichkeit ist eine deutsche Tugend. Eine, die vor allem Chefs noch immer an ihren Mitarbeitern schätzen. Laut einer Umfrage der Jobbörse Monster unter 2700 Arbeitnehmern werden Verspätungen von jedem fünften deutschen Arbeitgeber nicht geduldet: Wer zu spät kommt, kriegt Ärger. 44 Prozent der Befragten gaben indes an, dass ihr Arbeitgeber vereinzelte Verspätungen akzeptiert – es dürfe nur nicht zur Regel werden. Bei gut jedem Dritten (36 Prozent) hingegen ist das Verspäten kein Problem. Hauptsache, sie informieren ihren Chef kurz vorher.

„Im Falle einer Verspätung sollte der Arbeitnehmer umgehend seinen Arbeitgeber beziehungsweise Vorgesetzten informieren”, rät jedoch Urs Peter Janetz, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Wer ohne eigenes Verschulden zu spät kommt, muss grundsätzlich keine Konsequenzen fürchten. Wer allerdings für seine Verspätung verantwortlich ist – etwa, weil er notorisch zu spät losfährt –, muss mit Abmahnung und im Wiederholungsfall gar mit Kündigung rechnen. Schuldhaft handelt übrigens auch, so Janetz, wer im „üblichen Morgen-Stau steckt”. Hier sollte man entsprechend früher losfahren. Und in jedem Fall dürfe der Arbeitgeber versäumte Arbeitszeit vom Gehalt abziehen.

Im Vergleich mit unseren Nachbarn zeigen sich jedoch deutliche kulturelle Unterschiede. Sowohl die Arbeiter in Österreich wie in der Schweiz sind gegenüber unpünktlichen Kollegen toleranter. In Österreich zum Beispiel haben 46 Prozent der Befragten kein Problem damit, zu spät zur Arbeit zu erscheinen, 41 Prozent der Unternehmen dulden Verspätungen vereinzelt und wirklich Ärger gibt es nur bei 13 Prozent der Befragten.

Ähnlich sieht es in der Schweiz aus: Hier hat jeder Dritte kein Problem beim Zuspätkommen. Über die Hälfte der Befragten dürfen sich auch vereinzelt verspäten, ohne das dies Konsequenzen hat – im Gegensatz zu 16 Prozent der Arbeitnehmer, die tatsächlich jedes Mal pünktlich erscheinen müssen.

Apropos: Wie sieht das bei Ihnen aus? Müssen Sie regelmäßig pünktlich auf der Arbeit erscheinen? Und welche Konsequenzen drohen Ihnen bei einer Verspätung? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen doch bitte als Kommentar auf – und machen Sie mit bei der Umfrage rechts.



Handwerk – Video-Serie über wahre Kunsthandwerker

Geschrieben am: 28-07-2010  |  Abgelegt in: Büro-Alltag

Handwerker kommen leider in diesem Blog viel zu selten vor. Dabei ist hochwertiges Handwerk wirklich eine Kunst für sich – wie diese Dokumentationsreihe eindrucksvoll belegt…

[Gefunden beim Stylespion]