Scoial Media ROI – Lohnt sich die Investition ins Social Web?
Geschrieben am: 09-02-2012 | Abgelegt in: Büro-Alltag
Als ich dieses Video sah, musste ich wieder daran denken: Auch wenn immer mehr Unternehmen in Social Media investieren, die eine Frage kommt immer wieder: Lohnt sich das überhaupt?
Tatsächlich ist der berühmte Return On Investment, kurz ROI, bei Investitionen in Social Media schwer zu messen. Schließlich ist das kein weiterer Vertriebskanal, bei dem sich sofort ein Umsatzplus ablesen ließe, sondern es geht dabei in erster Linie um Kommunikation und Beziehungen. Ebenso gut könnte fragen: Wo ist der ROI eines Unternehmens, dass einen teuren Stand auf einer Branchenmesse oder Karrieremesse aufbaut? Dort stellt sich das Unternehmen zunächst nur vor, präsentiert sich, prägt sein Image, kommt mit anderen ins Gespräch: potenziellen Kunden, Partnern, Mitarbeitern. Umsatz wird dabei selten gemacht. Allenfalls ein Grundstein hierfür gelegt, der sich womöglich aber nie mehr auf diese erste Begegnung zurückführen lässt.
Trotzdem sind Unternehmen auch weiterhin auf solchen Messen vertreten – eben weil dort ihre potenziellen Kunden, Partner und Mitarbeiter sind. Und die Wettbewerber auch. Denen will man das Feld natürlich auch nicht überlassen… Oder kurz: Weil es sich für die Firmen lohnt.
Gewiss, es gibt ein paar Zahlen, die sich messen lassen: Fanzahlen, Anzahl der Shares und Likes auf Facebook, Follower auf Twitter, Seitentraffic, Anzahl der Blog-Kommentare, Pagerank, … Weswegen einige beim sprichwörtlichen ROI nicht mehr nur den Return on Investment meinen, sondern vielmehr den Return on Interaction.
Doch letztlich das sind dumme Zahlen. Sie messen bestenfalls Wachstum, Bekanntheit, potenzielle Reichweite. Nur mit Vertrieb hat das noch immer nichts zu tun. Kein Wunder: Die meisten Kunden (in spe) nutzen Social Media auch eher dazu, sich über eine Marke oder ein Produkt zu informieren, sie stellen Fragen, tauschen sich mit anderen aus – und bekommen (hoffentlich) immer eine Antwort. Die eigentlichen Verkäufe aber finden dann davor oder danach statt – lassen sich jedoch nur selten zuordnen.
Letztlich geht es darum, seine mit dem Engagement im Social Web verbundenen Ziele vorab zu kennen, genau zu definieren und deren Erreichen dann zu messen. Und Vertrieb gehört in der Regel nicht dazu. Schließlich heißt es ja auch nicht Sales Media, sondern Social Media…








Az.: 18 Ca 4625/11 Weil das Unternehmen umzog, verlagerte sich auch der Dienstsitz des Geschäftsführers. Trotz der nun wesentlich weiteren Entfernung zwischen Wohnsitz und Arbeitsstelle war der geldwerte Vorteil für den Dienstwagen auf seiner Gehaltsabrechnung aber gleich geblieben. Pech für das Finanzamt, gut für ihn, dachte sich der Mann: Der Fehler sei schließlich einer der Buchhaltung und nicht seiner. Die Richter sahen das anders: Der Geschäftsführer hätte seine Gehaltsabrechnungen prüfen und diesen eindeutigen Fehler erkennen müssen, zumindest bestünde der Verdacht des Betrugs zu Lasten des Finanzamts. Nachzahlung!

















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