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Geschrieben am: 16-12-2009  |  Abgelegt in: Aktuelles, Allgemein

212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer im Schnitt pro Jahr an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen in Deutschland ist das: ein Büro. Ich bin einer davon – und Sie vermutlich auch. Mit dem Wort Büro assoziieren wir alle jedoch völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt. Und viele fragen sich dann: Was mach ich hier eigentlich?

Gute Frage. Was machen wir eigentlich in den uns zugeteilten vier Wänden? Wir analysieren und archivieren, wir debattieren, fabrizieren, optimieren und organisieren, wir produzieren, programmieren, präsentieren, provozieren, reflektieren, resignieren, sanieren, sabotieren, simulieren, spekulieren, taktieren, telefonieren und theoretisieren – acht bis neun Stunden täglich. Mindestens. Damit ist unser Arbeitsplatz nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Gute Gründe allesamt, die eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem organisierten Alltagsterritorium mehr als rechtfertigen. Weiterlesen »

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