Jan Melzer

Jan Melzer, geboren 1969, entdeckte mit 5 Jahren durch seinen jazzschlagzeugernden Vater die kleine Trommel, durch seine Mutter die Blockflöte und schließlich die große, weite Welt der Musik. Offen und unerschrocken, wandte er sich im Lauf der Zeit ebenso Punk, Jazz und Marschmusik, als auch dem Rock’n’Roll zu. Denn: schon als kleiner Stepke parodierte er Elvis Presley mit Tolle und Halstuch, spielte Schlagzeug in diversen Bands und als versierter Blockflötist war es ihm ein Leichtes, aufs Saxophon umzusteigen. So wurde er Profi-Saxophonist beim Musical. Während seines Musikhochschulstudiums entdeckte Jan Melzer den Komponisten Sören Sieg und zwei lustige Kommilitonen und sie gründeten die A-Cappella-Comedy-Gruppe LaLeLu. Wenn er mit dieser Gurkentruppe nicht gerade quer durch die Republik tourt, lebt er mit seiner Familie in Hamburg.

Sören Sieg

Sören Sieg, geboren 1966, ist Texter, Komponist und Sänger von LaLeLu. Als geborenes Wunderkind sammelte er bereits mit fünf Preise bei bereits mit 5 Preise bei Jugend Musiziert, kam mit sechs in die dritte Klasse kam mit sechs in die dritte Klasse und war fortan immer zwei Köpfe kleiner und drei Jahre jünger als seine Mitschüler. Mit 16 schrieb er für die Schülerzeitung Rote Elsa, mit 18 schrieb er für die ›taz‹ und bewies ebenso früh wie unermüdlich, dass er nicht nur musikalisch, sondern auch politisch – im Zweifelsfall beides gleichzeitig - sein kann. So gründete er 1986 nicht nur das erste westdeutsche Totalverweigererkollektiv ›Die Desertöre‹, sondern studierte auch Politik, Soziologie und Musik in Hamburg und Bielefeld. Seit 2009 beschreibt er sein chaotisches Familienleben in der Kolumne ›Schönen Sonntag!‹ im Weser-Kurier. Wenn er nicht irgendwo in Deutschland auf den Brettern, die die Welt bedeuten, steht, singt und tanzt, macht er am liebsten mit seiner Frau und seinen drei Kindern Fahrradtouren - am allerliebsten in Bayern.