
»Benno Hurt ist ein poetischer Realist.« Heribert Prantl in ›Süddeutsche Zeitung‹
Mit Witz und genauem Blick auf die Widersprüche, Lebenslügen und Sehnsüchte seiner Helden schreibt Benno Hurt über das Leben in der Bundesrepublik – von der Nachkriegszeit bis zu den frühen Neunzigerjahren.
›Eine Reise ans Meer‹ und ›Eine deutsche Meisterschaft‹ fangen die Atmosphäre der fünfziger Jahre ein: Wiederaufbau, der Traum vom ersten Italienurlaub, Fußballweltmeisterschaft. Die wilden Siebzigerjahre lässt Benno Hurt in ›Der Wald der Deutschen‹ lebendig werden und ›Wie wir lebten‹ und ›Ein deutscher Mittelläufer‹ spiegeln das Lebensgefühl der Neunzigerjahre wider.
In seiner Romantrilogie um Christian Kirsch aus Kolbstadt, der später Oberstaatsanwalt wird, erzählt Benno Hurt höchst unterhaltsam und pointiert vom Leben in der Bundesrepublik Deutschland. Dass seine Helden – wie auch Michael Kaltenbrach in dem Roman ›Wie wir lebten‹ – oft juristische Berufe haben, ist kein Zufall. Schließlich arbeitete Benno Hurt selbst als Richter, bevor er sich dem Schreiben und Fotografieren zuwandte.
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