9783423281058
Leseprobe merken

Hitlerjunge Schall

Die Tagebücher eines jungen Nationalsozialisten

Franz Albrecht Schall (1913-2001) stammte aus einem bildungsbürgerlichen protestantischen Elternhaus in Thüringen. Der Vater war mit Hermann Hesse befreundet und verfolgte besorgt die Krise der Demokratie. Doch der Sohn trat bereits mit 17 der Hitlerjugend bei.

›Hitlerjunge Schall‹: Der Nationalsozialismus in den Aufzeichnungen eines Jugendlichen
Wie der junge Mann in den Sog des Nationalsozialismus geriet, davon zeugen seine Tagebücher: Massenaufmärsche, politische Vorträge und Propagandafahrten sind ebenso festgehalten wie die persönlichen Eindrücke von Hitler. Während der Vater wegen Kontakten zur Opposition verhaftet wurde, machte der Sohn Karriere in der NS-Diktatur. Fast bis Kriegsende war sein Glaube an das NS-Regime ungebrochen.

Ein anschaulicher Beitrag zum Thema Jugend und ideologische Verführung
André Postert stieß im Rahmen seiner Forschung zur Jugend im Nationalsozialismus darauf. Er hat die Lebensgeschichte des Autors bis zu dessen Tod 2001 rekonstruiert und den testamentarischen Nachlassverwalter ausfindig gemacht, der im Besitz weiterer Dokumente ist. Unverfälscht zeigen die Tagebücher die Anziehungskraft des Nationalsozialismus auf junge Menschen. Zusammen mit der historischen Einordnung eröffnen sie einen neuen Blick auf die NS-Zeit und so ist ›Hitlerjunge Schall‹ zugleich ein sehr anschaulicher Beitrag zum Thema Jugend und ideologische Verführung.

24,00 € [D]
inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb DE, weitere Infos
in den Warenkorb in den Warenkorb

Details

EUR 24,70 € [A]
dtv Sachbuch
Originalausgabe, 360 Seiten, ISBN 978-3-423-28105-8
23. September 2016
zum Buch
Erhältlich als: E-Book