9783423289733
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Der tragische Kanzler

Hermann Müller und die SPD in der Weimarer Republik

Der 27. März 1930 war ein schwarzer Tag für die Weimarer Republik. Die amtierende Große Koalition zerbrach, der letzte demokratisch gewählte Reichskanzler musste zurücktreten, weil ihm die eigene Fraktion ihre Unterstützung versagte. Es war der heute nahezu vergessene Hermann Müller (1876-1931); als Mitgründer der Republik, SPD-Vorsitzender, Außenminister und zweimaliger Reichskanzler ein herausragender, vor allem außenpolitisch erfolgreicher Politiker. Aber er scheiterte an der Unfähigkeit des Reichstags und seiner eigenen Partei zu Kompromiss und Koalition.

Ein kämpferisches Leben für die Demokratie
Diese erste politische Biografie Müllers zeichnet den Werdegang eines der bedeutendsten Staatsmänner der Weimarer Republik nach; darin spiegelt sich die glücklose Entwicklung der ersten deutschen Demokratie.

›Der tragische Kanzler‹ holt Hermann Müller zurück ins öffentliche Bewusstsein
Peter Reichel holt den vergessenen »tragischen Staatsmann« (W. Conze) ins öffentliche Bewusstsein zurück und erinnert zugleich an die Selbstzerstörung der ersten deutschen Demokratie. In einer Zeit, in der nationalistische und rechtspopulistische Parteien erneut Zulauf haben.

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Details

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dtv Sachbuch
Originalausgabe, 464 Seiten, ISBN 978-3-423-28973-3
31. August 2018
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Erhältlich als: E-Book