9783423347556
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Böse Philosophen

Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung

Paris, wenige Jahre vor Ausbruch der Revolution: Im Salon des Barons d‘Holbach treffen sich regelmäßig die besten Köpfe Europas. Denis Diderot, David Hume, Laurence Sterne, Jean-Jacques Rousseau und viele andere Denker des 18. Jahrhunderts streiten um eine zeitgemäße Philosophie, die die Religion hinter sich lässt und allein auf die Kraft des Verstandes setzt, aber auch den Leidenschaften angemessenen Platz einräumt.

Philipp Blom über große Denker des 18. Jahrhunderts.

Der Kreis um Diderot wird misstrauisch beäugt und ist ständig in Gefahr, für seine revolutionären Ideen verbannt oder noch schlimmer bestraft zu werden. »Zu ihren Lebzeiten wurden Holbach und Diderot in gleichem Maße gefeiert und verteufelt, waren Fixsterne am intellektuellen Himmel, sogar in den Augen derjenigen, die sie am liebsten auf den Scheiterhaufen gebracht hätten.« Philipp Blom

›Böse Philosophen‹: Das facettenreiche Bild einer atemlosen Zeit.

›Böse Philosophen‹ erweckt mit anschaulichen Porträts der Hauptakteure ein spannendes Kapitel europäischer Geschichte zum Leben. Philip Blom zeigt außerdem, dass die radikale Aufklärung auch heute viel Nachdenkenswertes zu bieten hat: zu einem zeitgemäßen Umgang mit religiösen Überzeugungen, zum Verhältnis der Geschlechter, zu den Grundlagen einer menschlicheren Gesellschaft.

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Details

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dtv Sachbuch
400 Seiten, ISBN 978-3-423-34755-6
5. Auflage 2017
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