9783423348744
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Sabotage

Warum wir uns zwischen Demokratie und Kapitalismus entscheiden müssen
Aktualisierte Neuausgabe

Sind wir zufrieden mit dem Finanzkapitalismus, mit Politikern, die sich von den Bürgern entfernen, mit dem Rechtspopulismus inklusive AfD und Pegida, mit der zunehmenden Ungleichheit? Oder wollen wir etwas an diesen Zuständen ändern? Jakob Augstein plädiert in ›Sabotage‹ für mehr Partizipation und mehr politischen Streit.

Jakob Augstein erinnert uns an unsere Aufgabe als Demokraten

Wir erleben die Aushöhlung und den Verlust von Begriffen wie Gerechtigkeit, Recht, Verantwortung, Gleichheit, Öffentlichkeit, Parlament. Aber wir können nicht auf sie verzichten. Es gibt Schlauköpfe, die meinen, man brauche gar keinen Wertevorrat mehr, Zeitgenossen, die meinen, es genüge völlig, sich "irgendwie durchzubringen". Man kann es sich ja auch in der Kapitulation gut einrichten. Das Problem ist nur: für eine Demokratie, die den Namen verdient, reicht das auf Dauer nicht aus. Im zynischen Exil gibt es keine Demokraten. Wir dürfen unsere Demokratie nicht bürgerverdrossenen Politikern und dem Primat des Finanzkapitalismus überlassen.

Die vernachlässigte Republik ist in Gefahr

Ohne persönliche Präsenz und das gesprochene Wort, die in der zusehends körperlosen Welt der Digitalisierung nicht mehr vorgesehen sind, leidet der politische Streit. Es ist zu wenig, bei der Wahl die Stimme abzugeben und danach zu schweigen. Das vernachlässigte Gemeinwesen hat keine Zukunft, an diese Lehre von Weimar sollten wir uns erinnern.

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Details

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dtv Sachbuch
312 Seiten, ISBN 978-3-423-34874-4
23. Oktober 2015
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