9783423507967
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Patientenrechte am Ende des Lebens

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Selbstbestimmtes Sterben

Heute können Patienten selbst bei schwersten unheilbaren Körper- und Gehirnschäden fast „unendlich“ lang am Leben gehalten werden. Nicht selten muss dann das „Sterbenlassen“ des Patienten juristisch erkämpft werden. Die Autoren zeigen anhand praxisnaher Fälle, wie man sinnvoll für eine solche Situation vorsorgt und notfalls das Recht auf den eigenen Tod erstreitet.
Behandelt sind u.a. folgende Themen und Fragen:
• Selbstbestimmung und Vorsorge bei Krankheit und Tod, Durchsetzung Ihrer Rechte
• Recht auf Leben, Recht auf Sterben, Pflicht zu leben?
• Medizinische und rechtliche Grundlagen

Zur 6. Auflage:
Nach wie vor sind das Thema Patientenverfügung und die Diskussion um die Sterbehilfe aktuell; explosionsartig nimmt die Zahl der Patientenverfügungen zu. Der Ratgeber konzentriert sich auf den Vorsorgeaspekt (Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht). Mit der zunehmenden Verbreitung von Patientenverfügungen nehmen jetzt jene Fälle dramatisch zu, bei denen es um das gezielte Zulassen des Ster-bens geht. Mehr denn je wird von Angehörigen auch nach mündlichen Willensäußerungen der oft jahrelang bewusstlosen Patienten geforscht und der Patientenwille sodann ggf. gegen den Widerstand von Ärzten, Kliniken und Pflegeheimen durchgesetzt. Die Autoren, die die höchstrichterliche Rechtsprechung maßgeblich mit herbeigeführt haben, gehen hierauf besonders ein.
Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung verbreitet sich jetzt die Erkenntnis, dass auch bei der Beihilfe zur Selbsttötung allein der Wille des Patienten maßgeblich ist. Auch diese Problematik wird von den Autoren in der neuen Auflage verstärkt beleuchtet.

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Details

EUR 17,40 € [A]
Beck im dtv
352 Seiten, ISBN 978-3-423-50796-7
6. Auflage
zum Buch
Erhältlich als: Taschenbuch