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Hans Baumann

Hans Baumann, geboren 1914 in Amberg (Oberpfalz), zählt zu den renommiertesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren, daneben trat er auch als Lyriker und Übersetzer hervor. Seine Bücher erschienen in vielen Sprachen und wurden im In- und Ausland preisgekrönt, u.a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis (1956), dem Preis der New York Herald Tribune für das beste Jugendbuch (1968) und dem Mildred Batchelder Award (1972), ›Flügel für Ikaros‹ (dtv junior 7482) stand in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Besonders bekannt wurde Baumann durch seine historischen Jugendromane wie ›Ich zog mit Hannibal‹ (dtv junior 7048), ›Der Sohn des Columbus‹ (dtv junior 7429) oder ›Löwentor und Labyrinth‹ (dtv junior 70106). Für viele seiner Bände gilt, was er über ›Ich zog mit Hannibal‹ äußerte: »Es ist kein historisches Buch. Ich habe versucht zu beschreiben, was ich selbst erlebte, und ich nahm eine vergangene Szenerie, um es deutlicher zu machen.« Damit spielt der Autor auf seine Vergangenheit während der Nazizeit an, die ihn bis heute teilweise umstritten bleiben lässt. Hans Baumann starb 1988.

Weitere Informationen über den Autor und sein Werk finden sich im:
Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur, Band 1, Weinheim 1975, S. 116-118.

Zu einer kritischen Analyse des Hauptthemas des Autors, der Auseinandersetzung mit der Verführbarkeit durch Macht und die Ausstrahlung »großer Männer« vgl.:
Kaminski, Winfried: Heroische Innerlichkeit. Studien zur Jugendliteratur vor und nach 1945. Frankfurt 1987 Doderer, Klaus (Hrsg.): Jugendliteratur zwischen Trümmern und Wohlstand. 1945-1960. Weinheim 1993
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