Portrait des Autors Martina Dierks

Martina Dierks

Martina Dierks, 1953 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Slawistik und arbeitet seit 1987 als freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte in der SFB-Kinderfunksendung ›Ohrenbär‹. Ihre Texte, Kinder- und Jugendromane haben allesamt viel Beachtung gefunden.

Interview

MARTINA DIERKS

„Ich habe sehr früh angefangen, meine Ideen und Gefühle zu gestalten“

Die Kulisse ihrer Bücher ist Berlin. Denn da ist Martina Dierks zu Hause. 1953 in Ostberlin geboren und bei ihren Großeltern aufgewachsen, siedelte sie 1961 mit ihren Eltern nach Westberlin über – ein Erlebnis, das Spuren hinterlassen hat.
„Vielleicht habe ich deshalb sehr früh angefangen, meine Ideen und Gefühle zu gestalten“, sagt die Autorin heute. Dass sie mal einen künstlerischen Beruf haben wollte, war ihr jedenfalls schon damals klar.
Tänzerin, zum Beispiel, dafür hat sie jahrelang in ihrem Zimmer trainiert, aber immer und vor allem hat sie geschrieben: Zeitungen, mit Bindfaden aneinandergenäht, voll klitzekleiner Buchstaben und selbst ausgedachter Nachrichten; Kurzgeschichten mit eigenen Illustrationen und mit 14 ihr erstes Gedicht.

Mitten in der elften Klasse hat sie dann die Schule geschmissen, eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und anschließend das Begabtenabitur gemacht. Sie studierte Germanistik und Slawistik an der Freien Universität Berlin, arbeitete als Übersetzerin und unter anderem als Krankenschwester, Kellnerin, Friedhofsgärtnerin, hatte auch mal eine Hauswartsstelle – jede Menge Stoff für Geschichten also!

Weitergeschrieben hat sie darum immer. Und als 1986 ihre Tochter geboren wird, ist die Idee plötzlich da: Sie will auch für Antonia-Katharina schreiben. Ein Jahr später legt Martina Dierks los, schreibt für den Kinderfunk des SFB Hörspiele und Bücher für Kinder und Jugendliche:

In Kinder-Krimis lässt sie Lackschuh-Tussis über den Berliner Asphalt stöckeln, in Freundschafts-Geschichten das Wahnsinns-Team los und in Liebesgeschichten den Blauen Vogel Sehnsucht fliegen. In Rosensommer stellt sie Gewissens-Fragen, erzählt in der Rollstuhlprinzessin von Erfahrungen einer behinderten Jugendlichen, der Romeos Küsse schmecken, und hat mit dem Clan vom Lampedusa und Oma-Komplott Familien-Geschichte gemacht: frei Berliner Schnauze, urkomisch – und mit viel Poesie. Mitten aus Berlin, am Puls der Metropole. Denn da ist Martina Dierks zu Hause ...

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