Machu Picchu

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Machu Picchu ist wahrscheinlich die bekannteste Ruinenstadt der Inka, die in ca. 2.400 m Höhe in den Anden liegt und erst 1911 wiederentdeckt wurde (offizieller Zeitpunkt).

Über die Geschichte der Stadt ist relativ wenig bekannt: Man geht davon aus, dass der Bau der Stadt 1450 von Pachacútec Yupanqui, einem Herrscher der Inka, initiiert wurde. Da sich die Stadt allerdings zur Zeit der spanischen Eroberung noch im Bau befand, wurden die Bauarbeiten nicht abgeschlossen und die Anlage nicht bewohnt, sondern von den Inkas verlassen. Die ist auch der Grund, weshalb die Anlage bei den Indios in Vergessenheit geraten ist.

Zwar ist das offizielle Datum der Wiederentdeckung Machu Picchus der 24. Juli 1911, als die Ruinen bei einer Expedition der Universität Yale unter der Leitung Hiram Binghams, der eigentlich auf der Suche nach der Stadt Vicabamba war, zufällig entdeckt wurden, doch beweisen mehrere Dokumente, dass die Ruinenstadt – zwar unter einem anderem Namen und ohne deren Bedeutung zu kennen – bereits seit dem 16. Jahrhundert bekannt war.

Auch der Sinn und Zweck dieser Stadt ist bis heute umstritten, da weder Überlieferungen noch wissenschaftliche Aufzeichnung existieren. Hiram Bringham hatte statt der ersehnten Inka-Goldes ›nur‹ 50 Grabstätten und über 100 Skelette gefunden. Auf Grund dieser Entdeckung ging man lange davon aus, dass Machu Picchu als ›Zuchtstätte der Inkas‹ genutzt wurde, was aber die neuere Forschung widerlegen konnte, die heraus finden konnten, dass es sich bei den mumifizierten Skeletten vermutlich um die Leichen der Herrscherklasse der Inkas handelt.

Die Wissenschaftler glauben zudem, dass die Stadt in ihre Blütezeit bis zu 1.000 Bewohner hätte beherbergen und durch Terrassen, die für die Landwirtschaft angelegt wurden, ernähren können. Ebenfalls erstaunlich sind die großen Anlagen für die Anbetung und Verehrung des Sonnengottes Inti, dessen Kultus seine Grundlagen während der Herrschaft des Inkakönigs  Pachacútec Yupanqui (1438 – 1471) fand.

Quelle: wikipedia.de

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