Amity Gaige:
Schroders Schweigen

Amity Gaige: Schroders Schweigen
»Was folgt, ist ein Bericht darüber, wo Meadow und ich seit unserem Verschwinden gewesen sind. Mein Anwalt sagt, ich soll die ganze Geschichte erzählen. wo wir waren, was wir gemacht haben, wem wir begegnet sind usw.«

Als Meadow drei ist, bringt Eric seiner Tochter das Lesen bei. Die beiden haben einen Geheimcode und eine blühende Fantasie. Nun ist Meadow sechs, und seit der Trennung von seiner Frau sieht Eric seine Tochter immer seltener. Mitten in einem erbitterten Kampf um das Sorgerecht, krank vor Sehnsucht nach Meadow, setzt Eric sich an einem Besuchstag mit dem Mädchen ins Auto und fährt einfach los, immer weiter, bis der kleine Ausflug mehr und mehr zur Flucht gerät – der zweiten in seinem Leben.

Denn niemand weiß, dass er zwei Identitäten hat: die Erik Schroders, des Immigranten aus der DDR, und die Eric Kennedys mit der frei erfundenen amerikanischen Biografie. Erst im Gefängnis bricht Eric sein Schweigen.

Als fünfjähriger Junge war er gemeinsam mit seinem Vater aus Ost-Berlin in den Westen geflüchtet, später weiter in die USA, die Mutter blieb in der DDR zurück. Als Teenager erkennt Erik eine verhängnisvolle Möglichkeit, die ihm seine neue amerikanische Heimat bietet: Er kann sich selbst neu erfinden. Und so wird aus Erik Schroder über Nacht Erik Kennedy, der selbstbewusste Draufgänger, der sein Gegenüber gern in dem Glauben lässt, dass er entfernt verwandt ist mit dem legendären Kennedy-Clan.

Amity Gaiges mitreißender Roman kreist um eine aus dem Ruder gelaufene Suche nach einer passenden Identität, um die übersteigerte Liebe eines Vaters und um die Befreiung aus einer scheinbar ausweglosen Situation.

›Schroders Schweigen‹ ist als Taschenbuch erhältlich:
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