Andrew Miller:
Friedhof der Unschuldigen

Andrew Miller: Friedhof der Unschuldigen Mag
Paris, am Vorabend der Revolution. Jean- Baptiste Baratte, Bauernsohn und frischgebackener Ingenieur, träumt von Straßen- und Brückenbau, da erhält er einen ungewöhnlichen Auftrag: Die Gebeine des alten Pariser Friedhofs Les Innocents sollen umgebettet werden…

Denn es heißt, die Ausdünstungen vergifteten die Stadt, der Wein in den Kellern werde zu Essig. Das Ausgraben von jahrhundertealten Gebeinen, ihre Umbettung, der Abriss und anschließende Wiederaufbau der Kirche, in der ein alter Organist den Mäusen Bach vorspielt – das ist, erkennt Baratte, mehr als ein Auftrag, das ist eine Mission.

Flämische Bergarbeiter stehen ihm zur Seite; sie sind an hartes Arbeiten gewöhnt und froh, dem Kohleinferno ihrer Heimat zu entkommen. Schon bald wird dem jungen Ingenieur beim Anblick der tiefen Gräber klar, dass der Tod gewährt, was den Lebenden auf Erden verwehrt wird – Gleichheit unter den Menschen.

Für den jungen Ingenieur beginnt ein Jahr, das die sozialen Unruhen vorausahnen lässt und sein Leben von Grund auf verändert, nicht zuletzt durch eine Liebesgeschichte, die nicht sein darf.

In eleganter Prosa erzählt Andrew Miller in ›Friedhof der Unschuldigen‹ die mitreißende Lebensgeschichte eines jungen Mannes und entwirft das üppige Sittengemälde einer Epoche, die die Zeichen der Zeit zu übersehen droht.

Andrew Miller
Friedhof der Unschuldigen

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