Barbara Brinkmann: Holunderblut

Eine Empfehlung von »am Zuagroastn« (Alberto Esposito, Kriminaler)

Keine Buchempfehlung, eine Warnung!

Wer bei ›Holunderblut‹ eine Fortsetzung der schier endlosen Reihe bayernidyllischer Heimatkrimis erwartet, wird – Gott sei Dank – bitter enttäuscht. Dieser Kriminalroman ist nicht von der Stange wie die Landhausmode zur Wiesnzeit, er ist quasi handgegerbt!


Das beginnt bei der Sprache (dank’da sche dafür, Barbara), setzt sich fort in dem überregional wenig attraktiv anmutenden, aber Insidern als gemütliches Fleckerl ‚Hoamat‘ bekannten und geliebten Schauplatz im Grenzgebiet von Ober- und Niederbayern und erstreckt sich hin bis zu dem urwüchsig-authentischen Chef der Landinspektion Brunner (mein Kopfkino: Walter Sedlmayr at his best!). Einem Nichtbayern (vulgo: ‚Preiß‘) mag es die Nackenhaare aufstellen, angesichts diverser urwüchsiger Sprachbarrieren, aber genau das macht dieses Buch zum ‚Bladlwender‘. I gfrei mi scho auf den nächstn Foj!

 

Eine Empfehlung von »am Zuagroastn« (Alberto Esposito, Kriminaler)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.