Bücher zum Internationalen Tag des Friedens

Wie kann man in Zeiten von internationalen Konflikten, Vertreibung, Flucht und Verfolgung den Frieden wiederherstellen und bewahren? Am heutigen Internationalen Tag des Friedens wollen wir euch Bücher vorstellen, die das Thema auf ganz unterschiedliche Weise beleuchten – und so zu einer besseren Verständigung und mehr Verständnis füreinander beitragen.

 

 Lizzie Doron und ihre Übersetzerin Mirjam Pressler wurden mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung 2018 für ihre literarische, publizistische und kulturellen Bemühungen um den Frieden in Israel und in der ganzen Welt honoriert.

Lizzie Doron ›Sweet Occupation‹

Die Begegnung mit dem Fremden – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst

Noch hält Muhammads Tochter ihren Vater für einen Verräter. Muhammad sagt: Eines Tages wird sie dieses Buch lesen und begreifen, dass Rettung oft diejenigen bringen, die nicht mit dem Strom schwimmen.

Lizzie Doron ›Der Anfang von etwas Schönem‹

Jules und Jim in Tel Aviv

Drei Menschen, alle Kinder von Überlebenden der Shoah und zusammen aufgewachsen, treffen sich nach vierzig Jahren wieder – ein tief erschütternder und hinreißend komischer Roman.

Lizzie Doron
Sweet Occupation
Lizzie Doron
Der Anfang von etwas Schönem

Rafik Schami ›Mit fremden Augen‹

50 Jahre Okkupation – Nahost revisited

Rafik Schamis sehr persönliche und poetisch geschriebene Tagebuchaufzeichnungen umfassen den Zeitraum von Oktober 2001 bis Mai 2002 – getragen von dem Wunsch nach einer friedlichen Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern.

Dörthe Binkert ›Vergiss kein einziges Wort‹

Drei Epochen, drei Frauen, drei Schicksale

Ein mitreißendes und lebendiges Epos über Familie und Liebe, Heimat und Identität, Krieg und Frieden

Madeleine Prahs ›Nachbarn‹

»Ein berührendes Stück deutscher Gegenwartsliteratur.« Peter Henning

1989 waren sie Nachbarn, heute haben sie alle eine eigene Geschichte – ein lebendiger und kluger Episodenroman über unsere Gegenwart.

Rafik Schami
Mit fremden Augen
Dörthe Binkert
Vergiss kein einziges Wort
Madeleine Prahs
Nachbarn

Ute Schaeffer ›Einfach nur weg‹

Hoffen auf ein Leben nach dem Überleben

Ute Schaeffer interviewte sechs Monate lang zwölf Jugendliche, die in diesem Band zu Wort kommen. In ›Einfach nur weg‹ erzählt sie nicht nur ihre Geschichten, die Schicksale werden kenntnisreich mit Informationen zum jeweiligen politischen Hintergrund im Herkunftsland verknüpft, Fluchtursachen werden erklärt, Fluchtwege nachvollzogen.
Viele Kinder, die zu uns kommen, werden bleiben und ein Teil unserer Gesellschaft werden. Wir sollten wissen, wer sie sind.
Mit dem Erlös dieses Buches werden Flüchtlingsprojekte unterstützt.

Zoni Weisz ›Der vergessene Holocaust‹

»Fast jeden Tag erinnere ich mich einen Moment an das, was passiert ist.« Zoni Weisz

» ›Die Geschichte wiederholt sich.‹ Mit diesem Satz hat Zoni Weisz uns im Deutschen Bundestag am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Jahr 2011 eindrücklich vor Augen geführt, dass Roma und Sinti auch heute nicht vor Vorurteilen, Diskriminierung und Verfolgung sicher sind.
Zoni Weisz hat den Nationalsozialismus und die Verfolgung überlebt. Sein Lebenszeugnis ist eine Mahnung – und sein Leben Beweis von Versöhnungswillen und dem unerschütterlichen Glauben an Menschlichkeit und Zivilität.« Norbert Lammert

Michael Wolffsohn ›Zum Weltfrieden‹

Dem Wahnsinn ein Ende setzen!

Michael Wolffsohn plädiert für ein radikales Umdenken, weg vom traditionellen Staatenmodell, hin zu föderativen Systemen.

Ute Schaeffer
Einfach nur weg
Zoni Weisz
Der vergessene Holocaust
Michael Wolffsohn
Zum Weltfrieden

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.