Das Lächeln des Leguans

Buchempfehlung von Karin Sommer, Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Schon bei seinem ersten auf Deutsch erschienen Buch ›Siebzehn Silben Ewigkeit‹ habe ich gestaunt, wie leicht und trotzdem tiefgründig Denis Thériault einen mitnimmt in völlig andere Welten und wie spannend ausgerechnet die Welt der Lyrik, genauer die der Haikus sein kann.

Mit seinem zweiten Buch, ›Das Lächeln des Leguans‹, hat er es schon wieder geschafft, mir eine fremde, ganz andere Welt zu erschließen, nämlich die des Meeres und der kanadischen Küste. Es geht dabei aber nicht um das freundliche Meer der Feriensehnsüchte, sondern eher um dessen raue, dunkle und unheimliche Seite. Er ist ihm ähnlich, dieser elfjährige, seltsame Junge, der mit diesem Meer und seinen Bewohnern auf geradezu beunruhigende Weise in enger Verbindung steht. Es geht aber noch um viel mehr:  um eine wunderschöne Freundschaft und ihre Grenzen, um unterschiedlichste Arten von Verletzungen und deren Heilung (oder auch nicht), und um das Erwachsen werden. Mehr sei nicht verraten, da hilft nur eins: selber lesen.

Karin Sommer, Kulturreferat der Landeshauptstadt München / Leitung Villa Waldberta

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Denis Thériault in München

Im Rahmen eines literarischen Austauschprogramms zwichen München und Montréal ist Denis Thériault bis Ende des Jahres im Künstlerhaus Villa Waldberta zu Gast.
Auf der Homepage Villa Waldberta erfahren Sie mehr über sein Aufenthaltsstipendium und das Austauschprogramm.

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