David Foenkinos:
Zum Glück Pauline

David Foenkinos: Zum Glück Pauline
»Die Filzpantoffeln, in denen ich durchs Leben geschlurft war, hinterließen keinerlei Spuren.« Geistreich, beschwingt und mit heiterer Ironie erzählt David Foenkinos in ›Zum Glück Pauline‹ von der nicht immer leichten Suche nach Authentizität und vom Mut zum Neuanfang.

Im Leben des Ich-Erzählers scheint alles zum Besten zu stehen: Er arbeitet in einem Architekturbüro, ist Familienvater und lebt mit seiner hübschen Ehefrau im Eigenheim bei Paris. Doch wie aus dem Nichts entwickeln sich bei ihm rasende Rückenschmerzen. Kein Arzt kann eine Ursache finden und er ist sich sicher, jetzt sterben zu müssen.

»Ja, ich hatte Angst zu sterben. Mein Leben kam mir so unbedeutend vor. Was hatte ich wirklich geleistet? Meine Gedanken drehten sich im Kreis, ohne auf irgendetwas zu stoßen, das von Belang gewesen wäre.«

Schließlich lässt er sich überreden, eine Magnetfeldtherapeutin zu besuchen und ihre Diagnose ist ganz anders, als erwartet: die Ursache seines Leidens sei psychischer Natur. Was er zunächst für Humbug hält, stellt sich bald als wahr heraus. Denn als er sein Leben genauer unter die Lupe nimmt, muss er sich eingestehen, dass die Heile-Welt-Fassade so manchen Riss aufweist.

Ihm fällt ein, dass er als junger Mann einen Roman schreiben wollte, doch die Idee zugunsten eines vernünftigen BWL-Studiums aufgegeben hatte. Er erkennt, dass sein Vater für ihn nur geringschätzende Gehässigkeiten übrig hat – und findet seine Mutter in ihrer Rolle der ausgleichenden Kraft unerträglich. Auch die Beziehung zu seiner Frau ist irgendwann zur bloßen Gewohnheit geworden. Und seinem Job kann er nur bestehen, wenn er sich bedingungslos unterordnet.

Zweifel überkommen ihn und er beginnt, sein Leben gründlich umzukrempeln. Innerhalb weniger Tage zerbröckelt seine alltägliche Welt; der Job, seine Ehe, seine Familie. Doch die Schmerzen werden weniger und er erkennt, dass die Aufarbeitung der richtige Weg ist. Und schließlich trifft er auf Pauline und erlebt die Liebe vollkommen neu.

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