Den Himmel lesen lernen

Buchempfehlung von Nina Schellwies

Dieses Buch ist eine Einladung zu „Tee und Sternen“!

Was hat der Götterchef Zeus mit dem Großen Bären zu tun, wie entstand die Milchstraße? Wann und wo kann man sie am besten sehen? Was hat Kassiopeia angestellt, dass sie von einem wütenden Poseidon an den Himmel verbannt wurde? Und was hat Harry Potter mit Doppelsternen zu tun?

Emily Winterburn hat eine wundervolle Sammlung von Sternbildern und ihren Geschichten zusammengestellt, mit der sie durchs Jahr führt, so dass der Hobbyastronom, und der, der es werden will, zur rechten Zeit am rechten Ort ist, um seinen Wunschstern zu finden. Winterburn  weiht den Leser in die Geheimnisse und Mythen der Astronomie ein, gibt Tipps, wie und wo man die einzelnen Sternbilder am Himmel entdecken kann und sogar, wer sie entdeckt hat. Dabei flicht sie die vielen Mythen und Sagen mit ein, die sich um die bekannten und nicht so bekannten Sternbilder ranken.

Auch für Kinder und Jugendliche ist es faszinierend, gemeinsam mit den Eltern den Sternenhimmel zu erforschen, auch hierfür gibt die Autorin schöne Vorschläge. Ein Mix aus wissenschaftlicher und historischer Sicht, angenehm zu lesen mit zahlreichen Abbildungen der Sternbilder.

Nach der Lektüre bekommt man Lust, sich in einer sternklaren Nacht mit einer Tasse Tee ins Freie zu begeben, sich in eine dicke Decke zu mummeln und den Blick gen Himmel zu werfen – diesmal weiß man auch, wann man am ehesten auf eine Sternschnuppe hoffen darf.

Ein heißer Tipp auch an den Weihnachtsmann!

Nina Schellwies, Auszubildende

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