Der große Gatsby

Empfohlen von Esther Böminghaus, Lektorin

»So kämpfen wir uns voran wie Schiffe gegen die Strömung, unaufhörlich zurück ins Vergangene getrieben.« Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald. Sowohl sein fiktiver Held – der Millionär Jay Gatsby – als auch Fitzgerald selbst haben diesen immerwährenden Kampf tief empfunden: Jay Gatsby, der dem Reichtum und seiner verlorenen Liebe nachjagt und Fitzgerald, dessen Leben vom Ringen um seine psychisch kranke Frau und von großen Alkoholproblemen gezeichnet war. In ›Der große Gatsby‹ spürt man diesen sehr persönlichen Bezug auf jeder Seite. In diese Geschichte hat der Schriftsteller sein Herzblut hineingeschrieben, den Überfluss, aber auch den Überdruss der Goldenen Zwanzigerjahre zum Thema gemacht.

F.Scott Fitzgerald: Der große Gatsby

Mich hat dieser Roman schon zu Schulzeiten tief beeindruckt. Er erzählt von menschlicher Schwäche, von rauschenden Festen und tiefer Verzweiflung, von Idealen und Träumen, aber auch von der Realität, an der eben diese Träume zu zerbrechen drohen.

Ein solch berühmtes, facettenreiches Stück Literatur zu übersetzen ist Schwerstarbeit und wer diesen Roman liebt, wird ein harter Kritiker sein. Doch mit dieser Übersetzung ist meiner Meinung nach etwas Wunderbares gelungen: Der melancholische und poetische Ton Fitzgeralds ist auf beeindruckende Weise getroffen. Ich kann also nur jedem ans Herz legen diesen wirklich einzigartigen, schillernden Roman zu entdecken oder wiederzuentdecken. Mein absolutes Lieblingsbuch!

Esther Böminghaus

Hier geht’s zur Leseprobe von ›Der große Gatsby‹

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