Die Ruhe des Stärkeren

Veit Heinichen

Veit Heinichen: Die Ruhe des Stärkeren

Ermittler

Er ist ebenso dickköpfig wie liebenswürdig: Comissario Proteo Laurenti ermittelt in seinem sechsten Fall. In gewohnter Manier ist Laurenti dabei nicht nur ein Liebhaber kulinarischer Köstlichkeiten …

Der Fall

Im Rahmen der EU-Erweiterung sollen, begleitet von einem großen Festakt, die Grenzen zum Balkan geöffnet werden. Die Öffnung will von den Sicherheitskräften gut geplant sein und so wird eine Sicherheitskonferenz einberufen. Als Commissario Proteo Laurenti mit der Bahn nachts von besagter Konferenz nach Triest zurückkehrt, wird im selben Zug der Tierpräparator Marzio Manfredi ermordet. Es scheint, als habe dieser Drogen und unter Artenschutz stehende Tiere geschmuggelt. Die Ermittlungen in diesem Mordfall kommen Laurenti ganz und gar ungelegen, hat dieser doch schon genug um die Ohren. Denn eine rechtsradikale kroatische Gruppe bedroht den Spekulanten Goran Newman, der auf den globalen Finanzmärkten mit Immobilien und genmanipuliertem Getreide Milliarden verdient hat. Und als wäre das ganze nicht schon kompliziert genug, rettet Sedem, der Sohn Newmans Laurentis junge Assistentin Pina vor einer Kampfhundattacke und verliebt sich dabei in sie. Für Laurenti ist wieder einmal klar: Die ganze Welt muss sich gegen ihn verschworen haben …

Autor

Veit Heinichen, geboren 1957, arbeitete als Buchhändler und für verschiedene Verlage. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und bis 1999 dessen Geschäftsführer. 1980 kam er zum ersten Mal nach Triest, wo er heute lebt. Seine Krimis um den Ermittler Proteo Laurenti wurden in mehrere Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Premio Franco Fedeli, dem Preis für einen der drei besten italienischen Krimis des Jahres, sowie dem Radio-Bremen-Krimipreis ausgezeichnet.

Das meint die Presse

  • »Vorsicht, bissig! Packender Krimistoff!« Capital
  • »Veit Heinichen ist der Fellini des Kriminalromans, aber auch sein Jamie Oliver.« Standard
  • »Heinichens scharfer Moralismus ermüdet nicht; er trifft. Zumal er auf hohem Niveau unterhält – nicht nur der inneren Spannungsbögen wegen, der ausgezeichneten Überblendtechnik des Erzählens. Ist der Roman ein Spiegel der Gesellschaft, konzentriert sich der Kriminalroman auf deren Neurosen. Mit dem Gespür des Psychoanalytikers legt Heinichen sie in Triest als dem Prototyp der paneuropäischen Stadt bloß.« Badischen Zeitung
  • »Laurenti, dieser sympathische Einzelgänger, der eitle Bürokraten-Affen und aufgeblasene karrieregeile Wichtigtuer ebenso hasst wie die immer zahlreicher und dreister auftretenden neureichen Schickimicki-Fuzzis in Triest, ist hier wieder in Höchstform. Heinichen hat ein wunderbares Porträt des Familienvaters im Kreis eines dominanten Matriarchats geliefert. Laurenti kämpft an mehreren Fronten: gegen Kriminelle, gegen den eigenen schwerfälligen Behörden-Apparat und gegen all die starken Frauen um sich herum, die ihn permanent bevormunden wollen (…)« Titel – Kulturmagazin

Leseprobe

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