Passend zu den Oscars: unsere schönsten Filmbücher

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Kaum eine Oscar-Nacht war so stark von literarischen Buchvorlagen geprägt wie die diesjährige Verleihung: 41 Nominierungen basierten am 28. Februar auf Romanvorlagen. Schauspieler, Regisseure, Kostümdesigner und Drehbuchautoren wurden mit Preisen ausgezeichnet – nur für die Bücher selbst gab es keinen Oscar. Deswegen ehren wir noch einmal eine Auswahl unserer Lieblings-Filmbücher der letzten Jahre.

toibin_brooklyn_VP202675_3dColm Tóibín: ›Brooklyn‹

Die junge Irin Eilis Lacey wandert um 1950 nach Amerika aus, um in Brooklyn Arbeit zu finden. Sie wird Verkäuferin in einem Warenhaus. Die Anpassung fällt schwer, das Heimweh ist groß – bis sie Tony begegnet. Mit dem jungen Italiener an ihrer Seite eröffnet sich eine rosige Zukunft. Da ruft eine tragische Nachricht sie zu ihrer Mutter nach Südirland zurück. In der vertraut-fremden Heimat trifft sie Jim wieder. Eilis muss sich entscheiden.

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Der wunderbare, sensible Roman wurde erstmals nach einem Drehbuch von Nick Hornby verfilmt. Die junge irischstämmige Schauspielerin Saoirse Ronan überzeugt grandios als Eilis Lacey in dieser ergreifend-realistischen Verfilmung. Ein bezaubernder Film über das Fremdsein – in der Ferne und in der Heimat.

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weathersBeck Weathers: ›Für tot erklärt‹

Der 10. Mai 1996 war der tödlichste Tag am Mount Everest: In einem mörderischen Schneesturm kamen neun Bergsteiger um. Beck Weathers erwachte als einziger wieder aus seinem Kältetod. In ›Für tot erklärt‹ erzählt er die Geschichte der unwahrscheinlichen Umstände seines Überlebens.

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Baltasar Kormákur hat die Geschichte mit Jake Gyllenhaal und Jason Clarke in den Hauptrollen verfilmt.

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Marie-Sabine Roger: ›Das Labyrinth der Wörter‹

Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.

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2010 wurde ›Das Labyrinth der Wörter‹ verfilmt. Regie führte Jean Becker, die Hauptrollen spielen Gérard Depardieu und Giséle Casadesus.

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John Green: ›Margos Spuren‹

Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt – und unerreichbar. Doch dann steht Margo eines Nachts vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit und wirft alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Tag ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Es beginnt eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.

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Das Buch zum Film: Nach ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ kam mit ›Margos Spuren‹ das zweite Jugendbuch von John Green in die Kinos. Regie führte Jake Schreier, in den Hauptrollen sind Cara Delevingne und Nat Wolff zu sehen.

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Zur Übersicht:

John Green
Margos Spuren
Marie-Sabine Roger
Das Labyrinth der Wörter
Colm Tóibín
Brooklyn

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