Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

Wie einem das Morden zu einem durch und durch heiligem Dasein verhilft

 

Der Ermittler

Einen Ermittler im klassischen Sinne, gibt es in Hallgrímur Helgasons schrägen Krimi ›Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen‹ nicht. Der Leser begleitet stattdessen den Täter durch alle Höhen und Tiefen seines Schalten und Walten oder besser gesagt Morden und Predigen.
Denn Toxic ist Auftragskiller der kroatischen Mafia. Mit tödlicher Treffsicherheit landet er nicht nur die besten Kalauer, sondern nimmt sich auch seiner Opfer an. Durch unglückliche Umstände muss er kurzerhand in die Rolle eines Fernsehpredigers schlüpfen, was wiederum zu skurilen Zuständen führt. Doch hinter der Maske des witzelnden Killers verbirgt sich ein durch den Jugoslawien-Krieg zutiefst traumatisierter Mensch …

Der Fall

Als der 67. Auftragsmord des kroatischen Killers Toxic in New York schiefgeht, muss er auf schnellstem Wege außer Landes gebracht werden. Doch die Polizeipräsenz auf dem Flughafen JFK macht ihn dermaßen nervös, dass er auf der Bahnhofstoilette kurzerhand einen Mann umbringt und dessen Pass, Identität und Ticket an sich nimmt. Als amerikanischer Fernsehprediger Father Friendly reist er nun gezwungenermaßen nach Island.

Er meistert einen reichlich obskuren Auftritt im isländischen Bibel-TV und verliebt sich in die Tochter seiner Gastgeber. Klar, dass die Maskerade irgendwann auffliegt. Jetzt wird es erst recht ungemütlich für ihn, denn seine gottbeseelten Hausgenossen haben beschlossen, ihn zu einem besseren Menschen zu machen – ob er will oder nicht. Und dann kommen auch noch seine alten Killerkumpel zu Besuch auf die Insel im Nordmeer …

Der Autor

Hallgrímur Helgason, 1959 in Reykjavík geboren, studierte Malerei in Reykjavík und und arbeitet seit 1982 als Autor und bildender Künstler in seiner Heimatstadt. Von ihm sind bisher vier Romane, zwei Bühnenstücke und ein Gedichtband erschienen, außerdem zeichnet er eine Comic-Serie für eine isländische Zeitung.

Das meint die Presse

  • »… unbedingt empfehlenswert.« Christine Westermann, WDR2 Bücher
  • »Hallgrímur Helgasons rasanter Roman führt den Leser in ein abgedrehtes Island.« stern
  • »Das Buch ist purer Lesespaß und Helgason ein Tipp für alle, die ihn noch nicht kennen.«TrokkenPresse
  • »Sprachwitz und ein aufgekratzter Sound zeichnen den Roman aus.« Neue Zürcher Zeitung

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