Kai A. Konrad/Holger Zschäpitz: Schulden ohne Sühne? Was Europas Krise uns Bürger kostet

Buchempfehlung von Nina Krause, dtv Lektorat Sachbuch

Verständlich erklären Kai A. Konrad und Holger Zschäpitz die Entstehung und Entwicklung der Krise und sie beleuchten kritisch, welche Lösungswege tatsächlich machbar sind.

Finanzkrise, Eurokrise: die ganze Problematik habe ich von den Autoren endlich verständlich und kompetent erklärt bekommen. In ›Schulden ohne Sühne?‹ wird der Ausbruch der Euroschuldenkrise nachgezeichnet, es wird erklärt, warum es überhaupt Staatsschulden gibt und warum Politiker gerne Schulden machen. So bekommt man eine Basis für das eigene Verständnis der Sachlage. Die Autoren belassen es aber nicht alleine dabei, sondern analysieren konkret den europäischen Rettungsaktionismus und ergründen, welche Folgen dieser haben kann. Und vor allem zeigen sie die Knackpunkte auf: Wo muss die EU, wo müssen die einzelnen Staaten wirklich ansetzen, um die Krise zu meistern und wie können belastbarere Strukturen geschaffen werden, um diese Krisen in Zukunft zu vermeiden.

In meinen Augen ist ›Schulden ohne Sühne?‹ eine absolut wertvolle Lektüre, um die aktuellen Ereignisse und Entscheidungen auf EU-Gipfeln sowie die ständigen Nachrichtenmeldungen darüber richtig einordnen zu können.

Professor Kai A. Konrad ist Direktor am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und öffentliche Finanzen, Holger Zschäpitz ist leitender Wirtschafts- und Finanzredakteur bei der ›Welt‹ und der ›Welt am Sonntag‹: Zwei absolute Experten also, die über ihre Fachkenntnis nicht die Verständlichkeit vergessen.

Buchempfehlung von Nina Krause, dtv Lektorat Sachbuch 

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