Martyn Bedford: CRASH – Ins falsche Leben

Eine Empfehlung von Anke Thiemann, Lektorat dtv junior

Selten habe ich so positive Reaktionen auf ein noch nicht erschienenes Buch bekommen.
Sogar die Korrekturleserin, die eigentlich nur nach Schreib- und Satzfehlern sucht, schrieb mir ein kleines Briefchen: »Danke, dass ich diesen tollen Text lesen durfte.« 

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Was macht die Faszination von ›CRASH – Ins falsche Leben‹ aus?
Da ist zunächst mal die Ausgangssituation: Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgens auf. Irgendwie ist das Bett anders, das Fenster ist auf der falschen Seite des Zimmers – und überhaupt: Sie befinden sich gar nicht in Ihrem Schlafzimmer.
Dann fangen die Gedanken an zu rattern: Was war gestern Abend? Zu viel getrunken? Blackout gehabt? Bei Freunden gepennt?
So richtig passt keine Erklärung, aber irgendwas in der Richtung muss es schließlich gewesen sein.
Schließlich stehen Sie auf, schauen sich im Haus um, betreten die Küche. Dort ist eine Frau, die Sie in Ihrem Leben noch nicht gesehen haben, und redet sie mit einem falschen Namen an. Sagen wir mal Philip. Wieso Philip? Wie kommt sie auf Philip? – Das Merkwürdige ist: Die Frau scheint sie zu kennen. Woher? Wie ist das möglich?
Völlig verstört gehen Sie dann ins Bad. Und wer blickt Ihnen da aus dem Spiegel entgegen? Ein Fremder! Ein Fremder, der die rechte Hand hebt, wenn Sie es tun. Der entsetzt das Gesicht verzieht, als sie es tun.
Genau so ergeht es Alex eines Morgens. Er wacht im Körper eines anderen auf, weit weg von seiner Familie. Was ist passiert? Was ist mit seinem richtigen Körper? Und wie kann Alex es schaffen, in diesen zurückzukehren? 

Von dieser ungewöhnlichen Ausgangssituation ausgehend, schafft Martyn Bedford einen spannenden und erstaunlicherweise völlig realistisch anmutenden Thriller, in dem es neben der Actionhandlung vor allem auch um die Frage der Identität und was diese ausmacht, geht.

Aber lesen Sie doch einfach selbst! 

Eine Empfehlung von Anke Thiemann, Lektorat dtv junior

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