Richard Crompton:
Hell’s Gate

Eine Empfehlung von Friederike Zeininger, freie Lektorin

Richard Crompton: Hell's Gate
Mollel, skurriler Massai-Ermittler und bislang bei der Polizei in Nairobi, wird von seinem Vorgesetzten in die Provinz strafversetzt, in die unmittelbare Nähe des Nationalparks Hell’s Gate. Zu gründlich hatte er sich um das Gesetz gekümmert und war weit in den Korruptionssumpf der Reichen und Mächtigen vorgedrungen.

In Hell nun, dem Städtchen mit dem unheilvollen Namen, das vom Tourismus und von einigen Blumenfarmen lebt, wird eine Blumenpflückerin ermordet. Mollel soll bei den Ermittlungen helfen, zum Unmut seiner neuen Kollegen. Er ahnt schnell, dass die Polizei vor Ort auf seltsame Weise in den Fall involviert ist, und wird – wieder einmal – hineingezogen in sehr gefährliche, weitreichende Machenschaften.

Mollel ist mutig, gewitzt und integer – das macht ihn für den Leser so sympathisch, und er scheut auch unkonventionelle Methoden nicht. Das macht die Sache sehr, sehr spannend.

Wie nebenbei nimmt Richard Crompton den Leser außerdem mit hinein in eine fremde Welt, stattet seine Geschichte mit einem gelungenen Maß an Lokalkolorit aus und lässt einen Hauch von Afrika wehen. Dabei gibt er sich nie moralisch überheblich. Die Schilderungen der Lebensumstände und landesüblichen Gepflogenheiten fließen ganz selbstverständlich ein.

Das hat mich sehr überzeugt. Und so hat man mit ›Hell’s Gate‹ wirklich ausgezeichnete Unterhaltung in der Hand.

›Hell’s Gate‹ ist als Klappenbroschur und eBook erhältlich:

Richard Crompton
Hell's GateMord in Kenia
Richard Crompton, Richard Crompton
Hell's GateMord in Kenia

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