Richard Stark: Irgendwann gibt jeder auf

Eine Empfehlung von Hannelore Hartmann, dtv Lektorat Belletristik

Ein wirklich interessanter Typ, dieser Parker. Sie sollten ihn mal kennen lernen. Ein Berufsganove, spezialisiert auf Diebstähle, skrupellos, kaltblütig und knallhart, ein Profi durch und durch. Aber auch ein Mann mit Prinzipien, ein Gangster mit Berufsehre.
Er beklaut grundsätzlich nur Leute, die gut auf die Dollars verzichten können, um die er sie erleichtert, und tötet nur dann, wenn es für ihn keinen anderen Ausweg gibt. Er ist zwar kein Gentleman, Frauenheld und Weltretter wie James Bond, aber genauso smart und zäh, ein eher unauffälliger Mann, der nur eine Frau liebt, Claire, und vor allem seine eigene Haut rettet.

In ›Irgendwann gibt jeder auf‹ nimmt Parker Rache an den Männern, die ihn beim vorherigen Coup nicht nur um seinen Anteil betrogen haben, sondern ihn auch umbringen wollten.  Sein Rachefeldzug ist ebenso brutal und gnadenlos wie ausgetüftelt. Eine Frau, die ihm auf die Schliche kommt, verdirbt ihm jedoch seinen nahezu perfekten Plan. Und am Ende muss er einen Kampf an drei Fronten führen.

Den Antihelden Parker hat der amerikanische SchriftstellerRichard Stark – eines der Pseudonyme von Donald E. Westlake – bereits 1962 erfunden und ihm insgesamt 24 Romane gewidmet. Von 1974 bis 1997 legte Stark eine Parker-Pause ein, weil seine Figur ihn verlassen hatte. Doch Parker kam so plötzlich zurück, wie er verschwunden war, und betrat in ›Comeback‹/›Verbrechen ist Vertrauenssache‹ erneut die Bühne des Hardboiled-Krimis. Alle acht Bände der neuen Parker-Serie erscheinen bei dtv im Taschenbuch.

In der Verfilmung von ›Irgendwann gibt jeder auf‹ unter dem Titel ›Parker‹ gibt Action-Star Jason Statham der Figur ein neues, zeitgemäßes Gesicht. Überzeugend verkörpert er den hartgesottenen Berufsverbrecher, cool, brillant und unverwüstlich, selbst nach schwersten Verletzungen. Regisseur Taylor Hackford ist großes Action-Kino gelungen, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Vorlage. Statham ist nicht der erste Parker-Darsteller, allerdings der erste, der sich Parker nennen darf. Berühmte Vorgänger in dieser Rolle waren Lee Marvin in ›Point Blank‹ (1967) und Mel Gibson in ›Payback‹ (1997) mit ganz eigenen, ebenfalls sehenswerten Interpretationen dieser Figur.

Am besten jedoch lernt man das Erfolgsduo Parker & Stark in den Büchern kennen und erlebt dabei einen Autor, der sprachlich so unumwunden, schnörkellos, knallhart und präzise agiert wie sein Held.

Eine Empfehlung von Hannelore Hartmann, dtv Lektorat Belletristik 

Gewinnspiel

Am 7. Februar kommt die Verfilmung von ›Irgendwann gibt jeder auf‹, in die deutschen Kinos. 
Gewinnen Sie 5 x 2 Kinokarten für ›Parker‹! Einsendeschluss ist der 4.Feburar.

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Alle Fälle der Parker-Reihe von Richard Stark bei dtv:

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Das Geld war schmutzig
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Das große Gold
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Der Gewinner geht leer aus
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Irgendwann gibt jeder auf
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Keiner rennt für immer
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Sein letzter Trumpf

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