Robert Pragst: Auf Bewährung. Mein Jahr als Staatsanwalt

Aus dem Alltage eines Staatsanwalts


 

 

Auf Bewährung. Mein Jahr als Staatsanwalt

Als Robert Pragst im Rahmen seiner Ausbildung zur größten Staatsanwaltschaft Deutschlands nach Berlin-Moabit versetzt wird, hat er zwar keine Ahnung, was auf ihn zukommt, aber diffuse Befürchtungen. Schlimme Gerüchte kursieren um die »Strafverfolgungsfabrik« mit ihren alleine dreihunderdreißig Staatsanwälten.

Die Befürchtungen des jungen Juristen Robert Pragst erweisen sich als nicht unbegründet: Der Kampf gegen die Aktenberge ist tückisch und jeden Tag neu zu bestehen und skurrile Vorschriften kosten Zeit. Über dies hinaus schüren Freisprüche von Angeklagten, von dessen Schuld der Staatsanwalt Robert Pragst überzeugt ist, Zweifel an unserem Rechtssystem und Gerechtigkeit im Allgemeinen.

Robert Pragst beschreibt in ›Auf Bewährung‹ anschaulich, spannend und nicht ohne Witz anhand wahrer Fälle, was es heißt, Staatsanwalt zu sein und warum man ohne ein gewisses Maß an Abgebrühtheit nicht weit kommt.

Was heißt es, wenn in der Tageszeitung auf Seite 34 kleingedruckt ein Raubüberfall auf einen Tante-Emma-Laden geschildert wird? ›Auf Bewährung‹ zeigt neben der Perspektive des Staatsanwaltes ebenso die von Ermittlern, Tätern und Opfern. Dadurch wird dem Leser bewusst, was hinter so einer kleinen Meldung wirklich steckt und wie so ein »Kriminaldelikt« das Leben von Betroffenen verändern kann.
Die Wirklichkeit ist allemal so packend wie ein Kriminalroman!

Rober Pragst

Robert Pragst studierte Sport, arbeitete als Croupier, Bankkaufmann und Immobilienmakler, um dann an der Humboldt-Uni das Jurastudium als Zweitbester seines Jahrgangs abzuschließen.

Nach seiner Ernennung zum Richter war Robert Pragst während der Probezeit bei der Staatsanwaltschaft Berlin tätig. Heute arbeitet er am Amtsgericht Lichtenberg.

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