Stefan aus dem Siepen:
›Der Riese‹

Eine Empfehlung von Günther Opitz, Lektorat dtv-Literatur

Stefan aus dem Siepen ist ein Autor, der ein besonderes Gespür für unerhörte Begebenheiten hat. Seine Romane überraschen, stellen das Unerhörte aber nicht aus, inszenieren keine Sensationen. Vielmehr erzählt Stefan aus dem Siepen in einer klassischen Sprache, ruhig und beharrlich, mit einer einnehmenden Gelassenheit und Souveränität.

So verirrt sich das Luftschiff in seinem gleichnamigen Debütroman auf dem Weg nach Amerika und scheint immer weiter treiben zu wollen, ohne dass sich seine Besatzung wirklich beunruhigt.

26025In ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ versucht der liebeswürdig hilflose Peter Nauten im München der 80er Jahre – nach vielerlei erfolglosen Versuchen, eine bürgerliche Existenz zu  gründen – , die Muster auf Schmetterlingsflügeln, die er für eine Geheimsprache hält, lesbar zu machen.

Ein Seil, das in den Wald führt, dessen Herkunft unbekannt ist und das kein Ende  zu haben scheint, zieht in dem Roman ›Das Seil‹ die Leser und ein Gruppe von Bauern in seinen Bann.Ein Dutzend Männer bricht auf, um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung wird zu einem bizarren Abenteuer, das ihre Existenz bedroht.

Das neue Buch von Stefan aus dem Siepen trägt den Titel ›Der Riese‹. Das Unerhörte liegt darin, dass Tilmann Wölzinger, der unweit des Neckars in der kleinen Stadt Nagoldshausen geboren wird, unaufhörlich wächst. Nichts und niemand kann sein Wachstum stoppen. Bald überragt er alle und wird zum größten Mann Deutschlands. Er ist zu groß für ein normales Leben, muss aber für sein Leben innerlich an Größe gewinnen. Stefan aus dem Siepen erzählt die Geschichte eines zeitgenössischen Riesen  –  in glänzender Sprache, überraschend und mit feinem Humor.

 

Stefan aus dem Siepen
Die Entzifferung der Schmetterlinge
Stefan aus dem Siepen
Das Seil
Stefan aus dem Siepen
Der Riese

 

 

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