Stefan Schmitt:
Von der Digitaldemenz
zum Infoveganer

Eine Empfehlung von Dr. Daniel Bussenius, dtv Lektorat Sachbuch

In seinem kurzweiligen Büchlein ›Von der Digitaldemenz zum Infoveganer‹ stellt der ZEIT-Wissenschaftsjournalist Stefan Schmitt auf jeweils einer Seite hundert neue Begriffe vor, die das rasante Innovationstempo und den Erkenntnisfortschritt sowie neue Entwicklungen vor allem in den Bereichen Digitales, Naturwissenschaft und Technik, aber auch Kreativität und Umwelt(bewusstsein) widerspiegeln.

Von der Digitaldemenz zum InfoveganerInternetnutzer etwa leben zunehmend in einer »Filterblase«. Nicht nur registrierte, sondern auch vermeintlich anonyme Nutzer von Amazon, Facebook, Google & Co. haben es längst mit einem personalisierten Internet zu tun. Indem die Algorithmen jeweils konsequent die persönlichen Vorlieben bedienen, wird die gesellschaftliche Individualisierung weiter radikalisiert.

Bei der Unsitte des »Unsourcing«  verzichten Unternehmen selbst auf den Appell an den digitalen Schwarm, um ein Projekt ehrenamtlich bearbeiten zu lassen, und tun einfach nichts. Falls die Nutzer eines Geräts einen Treiber oder eine Anleitung haben wollen, sollen sie sich doch selbst darum kümmern.

Die »Cyberchondrie«  ist – zur Freude aller Ärzte – eine neue Erkrankung des digitalen Zeitalters: eine Hypochondrie, ausgelöst durch die übermäßige Beschäftigung mit der Flut medizinischer Informationen und Desinformationen im Internet.

Zu den neuesten Entdeckungen der Astronomie zählen »Planemos«, Himmelskörper, die zwar die Masse eines Planeten haben, aber, anders als unsere Erde, keinen Stern umkreisen, sondern frei durch das All fliegen.

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