Yves Grevet: Méto. Das Haus

Eine Empfehlung von Julia Malik, Lektorat dtv Reihe Hanser

Yves Grevet hat mit ›Méto. Das Haus‹ den Auftakt einer düsteren Dystopie geschrieben, der nicht nur spannend und reiner Nervenkitzel ist, sondern auch, wie Siggi Seuß in der Süddeutschen Zeitung schrieb, einfach eine Klasse für sich.
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013.

Yves Grevet: Méto. Das HausWie fühlt sich das an, in einem diktatorischen System groß zu werden? Der junge Méto in Yves Grevets gleichnamigen Roman ›Méto. Das Haus‹ weiß es. Gemeinsam mit 63 anderen Jungen lebt er im Haus des Glücks auf einer Insel hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen, ständig bewacht von den sogenannten Cesaren, die jeden Schritt der Jungen genau beobachten. Hier herrschen strenge Regeln. Wer sie bricht, muss mit brutaler Bestrafung rechnen. Am meisten gefürchtet ist der Kühlraum, in den die Kinder eingesperrt werden und in dem die Temperatur null Grad nie überschreitet. Das Schlimmste aber ist die Unwissenheit. Keiner der Jungen weiß, woher er kommt, ebenso wenig wissen sie, was mit ihnen geschieht, wenn sie eines Tages das Haus des Glücks verlassen müssen. Nur dass der Tag kommt, ist ihnen gewiss.

Méto will dieses Unrecht nicht länger hinnehmen. Er stellt Fragen, was verboten ist, vielmehr aber noch stellt er Nachforschungen an. Er will herausfinden, warum er gefangen ist und was sich hinter dem System verbirgt, das sie alle in Angst und Schrecken hält. Freunde schließen sich Méto an, und gemeinsam zetteln sie eine Rebellion im Haus an. Aber wird es ihnen gelingen, ihre Bewacher zu überwältigen und in die Freiheit zu fliehen? Und was erwartet sie jenseits der Mauern des Hauses?

Yves Grevet hat mit ›Méto. Das Haus‹ den Auftakt einer düsteren Dystopie geschrieben, die sich vor allem an Jungen richtet und ein gnadenloses System der Bevormundung und Unterdrückung aufzeigt. Als Leser, und das ist die große Stärke des Romans, werden wir genauso im Unklaren gehalten wie Méto und seine Kameraden. Gemeinsam mit Méto  machen wir neue Entdeckungen, erfahren, wer hinter dem dunklen System steht, und entschlüsseln Puzzleteil für Puzzleteil ein wenig mehr der Wahrheit der rigiden Herren des Hauses. Das liest sich nicht nur spannend, sondern ist reiner Nervenkitzel und, wie Siggi Seuß in der Süddeutschen Zeitung schrieb, einfach eine Klasse für sich. Ähnlich muss es auch die Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises gesehen haben, die das Buch jüngst nominierte. Und für alle, die begeistert sind von ›Méto. Das Haus‹: Die Reihe geht weiter und wartet nach Band 2 ›Méto. Die Insel‹ in Band 3, ›Méto. Die Welt‹ auf ihr packendes Finale.

Eine Empfehlung von Julia Malik, Lektorat dtv Reihe Hanser

Bereits erschienen: Die gesamt Trilogie um Méto von Yves Grevet

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