Was bedeutet Weiblichkeit und kann man sie überhaupt definieren?

Lange Haare, Brüste, Periode, Schwangerschaft das waren wohl die häufigsten Antworten, als ich meine Community nach ihrer persönlichen Definition von Weiblichkeit gefragt habe.

Aber das kann es doch nicht gewesen sein, oder? Sind es wirklich nur die körperlichen Attribute, die mich zur Frau machen oder steckt hinter dem Begriff „Weiblichkeit“ noch viel mehr?

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Das perfekte Leben? Warum es wichtig ist, dass wir auch über die Schattenseiten sprechen

„Wenn aus Funken Flammen werden“ von Abby Jimenez ist ein wirklich humorvolles Buch, das mir richtig schöne Lesestunden geschenkt hat. Ich habe gelacht, getrauert und in vielen Situationen konnte ich die weibliche Protagonistin Kristen sehr gut verstehen. Kristen schleppt von Anfang an ein Päckchen mit sich herum, von dem sie niemandem erzählen kann. Obwohl es rund um die Uhr ihre Gedanken beherrscht, schafft sie es einfach nicht, sich zu öffnen und frei heraus mit anderen darüber zu sprechen. Andere auf Abstand zu halten, erscheint ihr der leichteste Weg zu sein, dieses Problem einfach zu umgehen, auch wenn sie sich dadurch eher distanziert und keine richtigen Beziehungen zu anderen mehr aufbauen kann. Ich habe mir nach Beenden des Buchs einige Gedanken zum Thema Gesellschaftsdruck gemacht. Wie kommt es, dass es uns häufig wahnsinnig schwerfällt, über Probleme zu sprechen? Wieso können wir uns oftmals nicht eingestehen, dass etwas komplett falsch läuft? Wieso bewahren wir nach außen einen Schein, um dann selbst mit unseren Problemen klar zu kommen, obwohl wir oft merken, dass man da allein gar nicht weiter kommt? Weiterlesen

Warum wir unsere Träume nicht aufschieben sollten …

Manchmal gibt es Momente im Leben, in denen wir unsere Träume auf „später“ verschieben. Meist machen wir das für andere Menschen, weil die Träume einfach nicht zu unserer aktuellen Lebenslage passen oder, weil wir denken, dass der Traum vielleicht schon so alt ist, dass er sowieso nicht mehr in Erfüllung gehen wird. Doch in dem Moment, in dem wir unsere Träume aufgeben oder sie aufschieben und uns vornehmen, sie irgendwann wieder in den Blick nehmen zu wollen, kann es passieren, dass wir auch ein Stück von uns selbst verlieren. Plötzlich fängt man an sich einzureden, etwas zu wollen oder zu machen, von dem man weiß, dass es der vernünftigste Weg ist. Doch der vernünftigste Weg ist nicht immer der, der uns auch glücklich macht. Vielleicht macht er andere glücklich und stolz, doch ist es nicht auch von Wichtigkeit, wie es einem selbst dabei geht? Weiterlesen

Für Tagträumer und Nachtdenker. Gedichte & Notizen fürs Herz.

Lyrik nervt – das war lange der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, wenn ich das Wort »Gedicht« hörte. Unwille breitete sich wie ein Lauffeuer in mir aus und ich fühlte mich viele Jahre zurückkatapultiert. Dann saß ich wieder im Klassenzimmer und starrte auf ein Blatt Papier, bedruckt mit Versen, die ich interpretieren sollte. Auch wenn ich das Metrum bestimmen und das Enjambement deuten konnte, versteckt sich der tiefere Sinn angeblich irgendwo zwischen Alliterationen und Hyperbeln. Ich fand es furchtbar, die Werke zu sezieren und sie Wort für Wort auseinanderzunehmen, um sie anschließend bis ins Letzte zu diskutieren. Dazu kam, dass die Interpretationen bewertet und immer wieder rot angestrichen wurden, weil der Autor sich scheinbar etwas anderes dabei gedacht hatte als ich. Nur woher weiß man, was der Autor wirklich gemeint hat? Weiterlesen

Expectation vs. Reality – Warum es gesund ist, Erwartungen von früher den Rücken zu kehren

In genau einem Monat werde ich 31. Damit überschreite ich die gefährliche Zone der „großen 30“, das Alter, mit dem sich alles ändern sollte. Das Alter, das viele meiner Freundinnen oder Freundinnen meiner Schwester früher schon zum Zittern brachte, wenn alle plötzlich so verheißungsvoll „Ooooh, 30!“ raunten. Weiterlesen