17 skurrile Abkürzungen und Fachbegriffe aus der magischen Welt des Peter Grant

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Die kultige Urban-Fantasy-Reihe von Ben Aaronovitch begeistert mit jedem Band immer wieder neu. Gerade stürmt ›Der Galgen von Tyburn‹ die Bestsellerlisten und schafft es aus dem Stand direkt auf Platz 1! Ob Geister, Flussgötter, attraktive Jazz-Vampire oder schauerliche Raritäten wie vagina dentata –  der Zauberlehrling Peter Grant ist immer auf der Spur ungewöhnlicher Mordfälle und Vorkommnisse und erlebt, dass es mehr Dinge in London gibt, als er sich mit seiner Polizeischulweisheit je hätte träumen lassen. Entsprechend viele schräge Wörter tauchen in den Romanen auf! Wir haben ein kleines Glossar mit den skurrilsten Zaubern, Namen und Abkürzungen erstellt.

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»Wir haben gehungert … Seitdem habe ich Ahnung von Pilzen.«

Zeitzeugenberichte aus den Nachkriegsjahren

zwischen ende und anfang wolfgang brennerAm 8. Mai 1945, vor 72 Jahren, endete der Zweite Weltkrieg. In ›Zwischen Anfang und Ende‹ erzählt Wolfgang Brenner von den Nachkriegsjahren zwischen Zerstörung und Neuanfang, zwischen Hunger und Wirtschaftswunder. Für seine Recherchen hat er unter anderem Zeitzeugenberichte gesammelt. Wie erging es den Menschen damals? Welche Szenen sind ihnen besonders im Gedächtnis geblieben? Und was haben sie aus dieser Zeit für ihr weiteres Leben mitgenommen? Fünf Stimmen.

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Eine Gesellschaft tritt aus dem Schatten

Impressionen aus dem »neuen Iran«

Charlotte Wiedemann und eine Landkarte vom Iran

Charlotte Wiedemanns Buch ›Der Neue Iran‹ ist die eindringliche Schilderung einer uns nur wenig bekannten Welt. Die politische Isolation ist beendet und der Iran tritt als wichtigster politischer Akteur im Nahen und Mittleren Osten auf. Gleichzeitig ist der Iran trotz autoritärer Regierung zu einem modernen, dynamischen, weltoffenen Land geworden – viel weniger religiös, dafür pragmatischer und weiblicher als nach der Revolution von 1979. In einem Bildertagebuch zeigt uns die Autorin erstaunliche Impressionen aus einem Land, über das wir nur wenig wissen. Weiterlesen

Sándor Lénárd: Dschungel-Apotheker, Winne-the-Pooh-Übersetzer und ewiger Verbannter

Eine biografische Notiz von Ernő Zeltner

Sandor Lenard

Sándor Lénárd, geboren 1910, wuchs in Österreich auf und studierte Medizin in Wien. 1938 flieht er vor dem Nationalsozialismus nach Rom, wo er sich mit Gelegenheitsarbeiten oft mühevoll über Wasser hält. Diese Zeit inspiriert ihn zu seinem Roman ›Am Ende der Via Condotti‹. Im Nachwort des Buches erzählt der Übersetzer Ernő Zeltner vom weiteren Lebensweg des Autors: davon, wie er in einer Quizshow das Geld für eine »Dschungel-Apotheke« ergattert, wie er mit der lateinischen Übersetzung von ›Winne-the-Pooh‹ zum Bestsellerautor wird … und davon, wie er für den KZ-Arzt Joseph Mengele gehalten wird.

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Hier sind mehr Farben als Rot und Schwarz im Spiel

Herstellerin Katrin Uplegger und Lektor Lars Claßen bei der Produktion von Dostojewskijs ›Der Spieler‹ in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg

Der SpielerUm ein Haar hätte es diesen Roman nicht gegeben. Damit er am Ende doch erscheinen konnte, verzichtete Dostojewskij nicht nur auf seinen ursprünglichen Titel – ›Roulettenburg‹ –, er erfüllte auch das Ultimatum des Verlegers und schrieb ›Der Spieler‹ in nicht mehr als 26 Tagen. Er brauchte das Geld, denn er war so spielsüchtig wie sein Held Aleksej Iwanowitsch, und er war nicht weniger verstrickt in eine unglückliche Affäre.

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