Benjamin Cors: Strandgut

Benjamin Cors über die Schlüsselszene in seinem Kriminalroman

  Benjamin Cors: Strandgut Filmmusik

Ein altes Ehepaar läuft durch Deauville, es regnet in Strömen. Zu sagen haben sich die beiden schon lange nichts mehr. Sie essen Muscheln, sie kaufen Wein, sie spazieren über den Strand – und irgendwann merken sie, dass Deauville gar nicht so schön ist, wie im Film.

›Deauville sans Trintignant‹ heißt dieses wunderschöne Lied von Vincent Delerm – und es ist tatsächlich der Ursprung von ›Strandgut‹. Es steckt voller Melancholie und schöner Worte, es tastet sich ganz vorsichtig voran und erzählt ganz nebenbei eine kleine Geschichte über »einen Mann und eine Frau«. Auf Französisch ›Un homme et une femme‹ – auf diesen Film aus dem Jahr 1966 bezieht sich Vincent Delerm immer wieder.

Die Titelmelodie des Films kann Jeder Mitsummen.

»Da Da Da Dabadabada …«

Ein Lied, ein Film – und jetzt eben eine der Schlüsselszenen in ›Strandgut‹.

Ich wollte die Stimmung aus ›Deauville sans Trintignant‹ einfangen und Dinge miteinander verweben: Musik und Film, Krimi und Roman, Melancholie und Humor, Vergangenheit und Gegenwart.

Das alte Ehepaar kommt auch in ›Strandgut‹ vor. Aber natürlich muss ein Krimi sich etwas anders entwickeln, als ein kleines französisches Chanson…

Textauszug Strandgut 1   Textauszug Strandgut 2

 

›Strandgut‹ ist als Klappenroschur und eBook erhältlich:

Benjamin Cors
Strandgut

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