Gregor Gumpert/ Ewald Tucai (Hg.): Übers Meer in die Ferne

Ein Lesebuch

 Kennen Sie das auch? Diese Sehnsucht nach dem Meer?

Als Kind bin ich mit meiner Familie oft von München nach Italien ans Meer gefahren. Einer der aufregendsten und schönsten Momente, war der, an dem man das Meer riechen konnte – noch bevor man es sah.

Der unverkennbare salzige Geruch, der sich durch die sommerliche Hitze legte und dann, nach zwei oder drei unendlich erscheinenden Kurven, sah man es: das Meer. Dieses tiefe Blau, das in der Sonne funkelte und glitzerte und nur durch den Himmel seine Grenzen erfahren musste.
Das war Sommer, das war Freiheit und Abenteuer!

Bis heute ist dieser Moment, wenn ich nach längerer Zeit das Meer das erste Mal wieder rieche und sehe etwas ganz Besonderes für mich.
So hat mit Sicherheit jeder seine ganz eigenen Geschichten und Erlebenisse zum und mit dem Meer zu erzählen. 

Auch die großen Autoren der Weltliteratur sind davon nicht ausgenommen. Die schönsten Prosatexte und Gedichte zum Thema Meer von 1815 bis in die Gegenwart können Sie jetzt in dem Lesebuch ›Übers Meer in die Ferne‹ lesen. Hier wird vom Leben an Bord, von Sehnsüchten und Abenteuern, Abschieden und Neuanfängen, fremden Ländern und ungewöhnlichen Begegnungen erzählt. Die Stationen der Seereise reichen von der chilenischen

An Bord sind unter anderem: Lord Byron, Stefan Zweig, Friedrich Nietzsche, Roald Dahl, Siegfried Lenz, Honoré Balzac, Arthur Schnitzler, Walt Whitman und Alice Herdan-Zuckmayer, die ihren Hund Mucki als blinden Passagier einschmuggelt und ihre liebe Not mit ihm hat. 

Jetzt heißt es nur noch: Leinen los, Anker lichten und die Reise ›Übers Meer in die Ferne‹ kann beginnen. Willkommen an Bord! 

Marianne Bohl, dtv

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