Hier sind mehr Farben als Rot und Schwarz im Spiel

Herstellerin Katrin Uplegger und Lektor Lars Claßen bei der Produktion von Dostojewskijs ›Der Spieler‹ in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg

Der SpielerUm ein Haar hätte es diesen Roman nicht gegeben. Damit er am Ende doch erscheinen konnte, verzichtete Dostojewskij nicht nur auf seinen ursprünglichen Titel – ›Roulettenburg‹ –, er erfüllte auch das Ultimatum des Verlegers und schrieb ›Der Spieler‹ in nicht mehr als 26 Tagen. Er brauchte das Geld, denn er war so spielsüchtig wie sein Held Aleksej Iwanowitsch, und er war nicht weniger verstrickt in eine unglückliche Affäre.

Eben dieser authentische Hintergrund ist es, der der Geschichte um einen fiktiven deutschen Kurort namens Roulettenburg bei all ihrer Rasanz eine unentrinnbare Gravitation verleiht. Unwiderstehlich, unvergesslich!

Der vielfach ausgezeichnete Bulgakow-Übersetzer Alexander Nitzberg hat diesen Klassiker der Weltliteratur nun neu und virtuos übersetzt – und eröffnet mit Anmerkungen und einem Nachwort interessante Zugänge zum Roman. Der ursprüngliche Titel ›Roulettenburg‹ wird in der neuen Ausgabe erstmals mit berücksichtigt.

Und was so einen wunderbaren Inhalt in sich trägt, soll dem natürlich auch in seiner äußeren Gestalt in nichts nachstehen: 4-farbig bedrucktes Leinen, Lesebändchen, farbiges Vor- und Nachsatzpapier. Herstellerin Katrin Uplegger und Lektor Lars Claßen sind nach Ulm in die Druckerei CPI books GmbH gefahren und haben den aufwändigen Prozess begleitet.

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