John Williams: Stoner

Einblicke in die Umschlaggestaltung

Das richtige Cover für ›Stoner‹ von John Williams zu finden war gar nicht leicht. Wir waren uns lange nicht sicher, soll es eher in eine klassischer Richtung gehen, mit einer Malerei, z.B. wie die amerikanische Ausgabe (oben 2. Cover von links) mit der Malerei von Thomas Eakins ›The Thinker: Portrait of Louis N. Kenton‹ (1900). Oder statten wir das Buch lieber zeitloser aus, mit einer Fotografie. Es gab auch offensichtlich sehr unterschiedliche Herangehensweisen, wenn man sich die internationalen Ausgaben im Vergleich ansieht.   

Die Cover zu ›Stoner‹ im internationalen Vergleich
Die Cover zu ›Stoner‹ im internationalen Vergleich

Wir wollten für ›Stoner‹ in jedem Fall eine figürliche Darstellung, damit sich der Titel in Verbindung mit dem Motiv gut erschließt, da man bei dem Wort ›Stoner‹ allein nicht sofort begreift, dass es sich um einen Nachnamen, und somit um eine Person handelt. Gleichzeitig wollten wir der Figur kein wirkliches Gesicht geben, damit der Leser sich ›Stoner‹ selbst vorstellen kann.

Nach vielen Entwürfen und Abstimmungen zwischen Lektorat und Cover-Abteilung fiel die Entscheidung dann auf diese atmosphärische Fotolösung. Die Kombination aus der indirekten Darstellung der Figur zwischen den beiden mächtigen Säulen und der klassisch anmutenden Typografie empfanden wir als sehr passend, ohne dass die Gesamtwirkung zu historisch daher kommt. Man kann sich gut eine Szene aus dem Roman vorstellen, in der William Stoner gerade die Universitätsbibliothek verlässt …

Lisa Höfner, Gestalterin der dtv-Coverabteilung

Verfolgen Sie auch unserer Leserunde zu ›Stoner‹ auf Twitter (Start 1. Oktober)! Sie finden alle Beiträge unter dem Hashtag #Stoner_LR. Versehen auch Sie Ihre Beiträge mit diesem Hashtag und diskutieren Sie mit!  https://twitter.com/dtv_verlag

John Williams
Stoner

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