Muriel Barbery:
Das Leben der Elfen

7 Jahre nach ›Die Eleganz des Igels‹ - 7 Zitate, um die Wartezeit zu verkürzen

Das Leben der Elfen Zitat

Mehr als 7 Jahre ist es her, dass Muriel Barbery uns mit ›Die Eleganz des Igels‹ verzauberte. Die Vorfreude auf ihren neuen Roman ›Das Leben der Elfen‹ ist groß. Um Ihnen die Wartezeit etwas zu verkürzen, verraten wir bis zum Erscheinen des Buches am 18. März jeweils 7 Details rund um den Roman. Heute: 7 Zitate, die schon etwas von der ganz besonderen Sprachmagie erahnen lassen.

1

»Natürlich ist das ein Märchen, aber es ist auch die Wahrheit. Wer kann diese Dinge schon auseinanderhalten?«

2

»Man lebte in jener Harmonie, die in ihrer reinen Form nur im Traum vorkommt, ein isoliertes Element in der chemischen Tabelle der Sehnsüchte. Und so wurde jene Aufhebung aller geografischen und geistigen Grenzen möglich, die der Mensch, seit er Mensch ist, Liebe nennt.«

3

»Die Wege des Schicksals … Man verrückt eine Knoblauchzehe um einen Millimeter, und die Welt wird dadurch völlig verwandelt; eine lächerliche Verschiebung stört die ureigene Ordnung unserer Empfindungen und verändert für immer unser Leben.«

4

»Das Universum ist eine gigantische Erzählung (…) Und jeder besitzt eine eigene Geschichte, die am Firmament der Fiktionen funkelt und in den Himmel der Prophezeiungen und Träume führt.«

5

»Wisst ihr, was ein Traum ist? Er ist keine von unserer Sehnsucht hervorgebrachte Schimäre, sondern ein anderer Weg,  über den wir die Substanz der Welt in uns aufnehmen und zu einer Wahrheit gelangen, wie sie der Nebel offenbart, indem er das Sichtbare verbirgt und das Unsichtbare enthüllt.«

6

»Es gibt mehrere Welten, aber nur ein einziges Leben.«

7

»Die Liebe rettet nicht, sie erhöht und lässt uns wachsen, sie behütet in uns, was Licht spendet, und schnitzt es in Holz aus dem Wald. Sie lebt in den unbedeutenden Tagen, den undankbaren Arbeiten, den nutzlosen Stunden, sie gleitet nicht auf goldenen Flößen und funkelnden Flüssen dahin, sie singt nicht und glänzt nicht und verkündet nie etwas. Doch am Abend, wenn die Küche gefegt und die Glut zugedeckt ist und die Kinder schlafen – am Abend zwischen den Bettlaken, in den langen Blicken, wenn man sich weder rührt noch spricht –, am Abend schließlich, in der Müdigkeit unseres unbedeutenden Lebens und der Plattheit unserer nichtigen Existenz, werden wir jeder zum Brunnen, aus dem der andere schöpft, und wir lieben einander und lernen, uns selbst zu lieben.«

Erhältlich als Hardcover und eBook

Muriel Barbery
Das Leben der Elfen

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